Aachen: Aachens Stadtkern bald fast frei von Baustellen

Aachen: Aachens Stadtkern bald fast frei von Baustellen

Ein paar Restarbeiten stehen hier und da noch an, ein „Sorgenkind“ tanzt noch aus der Reihe, doch in Kürze soll Aachens Altstadt tatsächlich fast vollkommen frei von Baustellen sein.

Pünktlich zu den touristischen Hauptereignissen des Karlsjahrs hätte die Stadtverwaltung damit ihr Ziel erreicht.<p> „Wir wollten, dass die Besucher in diesem touristisch wichtigen Jahr nicht beeinträchtigt werden“, erklärt die städtische Baudezernentin Gisela Nacken. Mit „Altstadt“ ist dabei der innere Grabenring gemeint, und „fast“ bedeutet, dass es doch ein paar Ausnahmen gibt.

Die eine wird ganz bewusst gemacht: In der Antoniusstraße, Aachens Rotlichtbezirk, stehen Kanalarbeiten an. „Wir gehen davon aus, dass das nicht so ein touristischer Schwerpunkt ist“, meint Nacken. Beim „Sorgenkind“ hingegen ist es laut Stadt noch ungewiss, wann es weitergeht. Gemeint ist der Templergraben, wo immer noch Gehwegplatten fehlen, die aus Vietnam angeliefert werden müssen. Die Stadt liegt dort mit der Baufirma im Rechtsstreit, die Fertigstellung steht noch in den Sternen.

Das ist an Ritter-Chorus-Straße und Umgebung anders. „Mit dem Pfalzbezirk werden wir noch im März fertig“, kündigt Regina Poth, Leiterin der Abteilung Straßenplanung in der Stadtverwaltung, an. Danach soll in diesem Jahr fast nur noch außerhalb des Grabenrings gebuddelt werden: Größere Straßenbaumaßnahmen der Stadt stehen zum Beispiel ab April in der Lütticher Straße an, wo die Umgestaltung in Angriff genommen wird.

Die Stawag wiederum wird in Burtscheid im Bereich Krugenofen, Hauptstraße und Dammstraße die Fernwärmeerschließung vorantreiben. Der Energieversorger plant in 2014 insgesamt rund 30 Baumaßnahmen, in die 25 bis 30 Millionen Euro fließen sollen. Die Stadt steckt zehn Millionen Euro in die Straßenumgestaltung und weitere fünf Millionen in die Sanierung.

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