Aachen: Aachener Stadtbetrieb will Bioabfallsammlung optimieren

Aachen: Aachener Stadtbetrieb will Bioabfallsammlung optimieren

Täglich fallen allein im Stadtgebiet Aachen mehrere hundert Kilogramm Küchen- und Gartenabfälle an. Diese Abfälle gehören in den Bioabfallbehälter, egal ob Obst- oder Gemüseschalen, Kaffeesatz, Speisereste oder Grün- und Strauchschnitt aus dem Garten.

Doch leider landen immer noch viele Bioabfälle in der Restabfalltonne. Das ist ein Problem, denn aus den Bioabfällen kannnicht nur hochwertiger Kompost hergestellt, sondern mit Hilfe der Vergärung auch Biogas gewonnen werden.

Bei der biologischen Abfallbehandlung ist die Biogasgewinnung ein wichtiger Faktor. Bezogen auf die Vergärungs- und Kompostierungsanlage in Würselen, an die auch Biomasse aus Aachen geliefert wird, können mit dem dort erzeugten Gas etwa 1000 Einwohner mit Strom versorgt werden. Aber auch der nach Vergärung entstehende Kompost ist nicht außer Acht zu lassen. Mit ihm können ca. 600 Hektar landwirtschaftlich genutzte Felder gedüngt und dadurch mit neuen Nährstoffen versorgt werden.

Um ein wenig mehr über den Umgang und die Nutzung des Bioabfallbehälters zu erfahren, führt der Aachener Stadtbetrieb zurzeit eine Onlineumfrage durch. Damit ein aussagekräftiges Meinungsbild aller Aachener entsteht, hofft der Aachener Stadtbetrieb, dass möglichst viele Menschen durch ihre Teilnahme die Aktion unterstützen.

Denn je mehr mitmachen, umso aussagekräftiger wird das Ergebnis. Selbstverständlich seigewährleistet, dass die Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten werden, so das städtische Presseamt; eine personenbezogene Auswertung finde nicht statt, da alle Angaben anonym seien.

Wer sich beteiligen will, gelangt über die Homepage des Aachener Stadtbetriebes www.aachener-stadtbetrieb.de direkt zur Umfrage Bioabfall.