Aachener Gymnasium ist jetzt ausgezeichnet worden

Fair Trade an der Schule : Am Anne-Frank-Gymnasium geht es fair zu

Große Freude in Laurensberg: Das Anne-Frank-Gymnasiumist nach dem Inda- und dem Einhard-Gymnasium nun die dritte zertifizierte Fairtrade-School in Aachen. Das wurde nun ordentlich gefeiert.

Die Initiative dazu ging von der Fairtrade-AG des Anne-Frank-Gymnasiums um Koordinatorin Anita Zucketto-Debour aus. Inzwischen hat sich die Schule auf diesem Gebiet durch eine Reihe von Aktionen engagiert. Dazu zählen die regelmäßige Treffen der Fairtrade-AG, an der zu gleichen Teilen Schüler und Schülerinnen, Eltern sowie Lehrer und Lehreinnen teilnehmen, ebenso wie fair gehandelter Kaffee an Veranstaltungstagen und in der Schulmensa. Auch der wöchentliche Verkaufsstand mit fairen Produkten in der Mittagspause und die Kleidertauschbörse sind von Bedeutung. Des weiteren gehört eine Exkursion mit dem Schwerpunkt faire und nachhaltige Produktionsbedingungen im Schokoladenmuseum Köln dazu sowie der Fairtrade-Rosen-Verkauf an Valentinstag.

Urkunde und Plakette zur Auszeichnung als Fairtrade-School überreichte Christine Baumeister, Referentin der Fairtrade-Schulen Deutschland, während des Festaktes zum 40-jährigen Schuljubiläum des Anne-Frank-Gymnasiums in der Aula. Fairtrade-AG-Mitglied Lene Kasper, die mit AG-Sprecherin Lisa Krämer und zahlreichen weiteren AG-Mitgliedern - teils mit Plakaten in den Händen - die Bühne erklommen hatte, nahm diese Urkunde entgegen.

Um Fairtrade-Schule zu werden, müssen fünf Kriterien eingehalten werden. Ein Kriterium ist eine AG zu gründen, die Treffen und Aktivitäten zum fairen Handel organisiert. In mindestens zwei Fächern muss sich intensiv mit dem Thema fairer Handel auseinander gesetzt werden. Am Anne-Frank-Gymnasium geschieht dies in Religion und Sozialwissenschaften. Der Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten ist ein weiteres Kriterium. Zudem sollte ein Kompass entwickelt werden, der die Pläne der Schule im Hinblick auf den fairen Handel festhält. Last but not least gehören Schulaktionen dazu, die sich eignen den fairen Handel einer größeren Menge an Menschen zugänglich zu machen. Alle zwei Jahre müssen diese fünf Aspekte neu nachgewiesen werden.