Aachen: Aachener Friedenstage: Vorträge, Kabarett und Kino

Aachen : Aachener Friedenstage: Vorträge, Kabarett und Kino

Auch dieses Jahr finden wieder die Aachener Friedenstage statt. Den Anfang macht Jürgen Grässlin, Träger des Aachener Friedenspreises von 2011.

Er referiert am Samstag, 14. April, 15 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger Straße 8-10, über die Wege deutscher Waffen in Krisen- und Kriegsgebieten. Der Eintritt ist frei, allerdings sind Spenden erwünscht.

Weiter geht es mit Kabarett zum Mitdenken, welches von Philip Simon am Sonntag, 29. April, 18 Uhr, ebenfalls im Haus der Evangelischen Kirche präsentiert wird. Er beschäftigt sich auf gewohnt bissige Weise unter anderem mit den Fragen „In welcher Welt wollen wir leben — und was haben wir noch mit ihr zu tun?“. Die Karten kosten 18, ermäßigt 13 Euro und sind im Vorverkauf im Klenkes-Ticketshop im Kapuziner Karree zu erwerben. Eine Reservierung ist über das Euregioprojekt Frieden e.V. unter der Telefon 0241/507953 oder per E-mail an die Adresse kho@euregioprojekt-frieden.org möglich.

„Meister des Todes“ ist der Titel eines investigativen Spielfilms von Daniel Harrich, der sich ebenfalls mit dem Thema Rüstungsexporte auseinandersetzt. Er wird am Mittwoch, 2. Mai, um 18 Uhr im Eden-Palast, Franzstraße 45, gezeigt. Karten sind an der Kinokasse erhältlich. Nach der Vorführung besteht ab 20.30 Uhr die Möglichkeit, im Haus der Evangelischen Kirche, die ergänzende Dokumentation „Tödliche Exporte“ zu sehen. Regisseur Daniel Harrich freut sich auf eine angeregte Diskussion.

Beklemmender Briefwechsel

Am Dienstag, 29. Mai, 18 Uhr, laden Andreas Grude und Udo Brombach zu einer Lesung in die Annakirche, Annastraße 35. Ihr „Stoff“, der Briefroman „Empfänger Unbekannt“ von Kathrine Kressmann Taylor ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität und handelt von einem Briefwechsel zwischen einem deutschen und einem amerikanischen Juden. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind aber willkommen.

(mrs)
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