Aachen: Aachener Filmprojekt: Spannende Stunden im „Werk“

Aachen : Aachener Filmprojekt: Spannende Stunden im „Werk“

Vor über 20 Jahren ist das erste Script entstanden; mehr als zehn Jahre danach wurden die ersten Dreharbeiten in Angriff genommen. Was lange währte, wurde am Ende zur buchstäblich filmreifen Leistung.

Vor wenigen Tagen präsentierte Regisseur und Autor Günter Moll in Zusammenarbeit mit seiner Aachener Kollegin Ingrid Wiederhold und zahlreichen Laien-Akteuren aus der Region sein Film-Debüt „Das Werk“ im Apollo-Kino an der Pontstraße.

Für die aufwändige Produktion des spannenden und zugleich anrührenden Streifens, der unter anderem von der Städteregion Aachen und von der Stawag gesponsert wurde, hatten Moll und seine rund 70 Mitstreiter an etlichen prädestinierten Schauplätzen recherchiert und gedreht, unter anderem im ehemaligen Bergwerk Sophia Jacoba, in einer alten Industrieanlage im niederrheinischen Oedt oder auch im Aachener Alexianer-Krankenhaus und im Hangeweiher.

„Das Werk“ erzählt über rund 110 Filmminuten die Geschichte eines jungen Mädchens namens Stephanie (gespielt von Silvia Möller), das mit ihren Freunden ein Video-Projekt in einem alten Kohleschacht realisieren will. Was sie nicht ahnt: Das sommerliche Abenteuer könnte eines ihrer letzten sein.

Denn anders als ihr Vater und einige ihrer besten Kumpels ahnt Stephanie nicht, dass sie an einer schweren Krankheit leidet und wohl nicht mehr viel Zeit hat. Während einer Erkundungstour durch den Stollen stößt die junge Heldin plötzlich auf eine Bande von Drogenhändlern, die dort Unterschlupf gefunden haben. Eine dramatische Verfolgungsjagd beginnt. Stephanie gelingt es zunächst zu fliehen, doch das Unheil nimmt seinen Lauf . . .

„Das Werk“ überzeugt mit reichlich Action, viel Dramatik, einer Prise Humor und einem Schuss Erotik. 50 Tage lang waren allein 21 Darsteller an den unterschiedlichsten Filmsests im Einsatz. Nach der erfolgreichen Premiere soll der Spielfilm nun auf diversen einschlägigen Festivals präsentiert werden.

(mh)