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Hiroshima-Jahrestag: Aachener Bündnis warnt vor Gefahr eines Atomkriegs

Hiroshima-Jahrestag : Aachener Bündnis warnt vor Gefahr eines Atomkriegs

Mit einer Radtour und einer Kundgebung erinnert das Aachener Bündnis gegen Atomwaffen rund um Aachen an den Atombombenabwurf in Hiroshima.

Anlässlich des 77. Jahrestags des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Hiroshima am 6. August 1945 will das Bündnis „Keine Atomwaffen rund um Aachen“ auf die anhaltende Gefahr eines Atomkriegs aufmerksam machen.

Für Samstag, 6. August, lädt es daher zu einer zweigeteilten Aktion ein, die um 14 Uhr am Super C der RWTH, Templergraben, mit einer Radtour in Richtung Uniklinikum beginnt. Währenddessen wird der Arzt Wilfried Duisberg von der Aachener Gruppe Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) unter anderem über die medizinischen Folgen eines Atombombenabwurfs informieren.

Gegen 15.30 treffen die Radler am Münsterplatz ein, wo es eine Kundgebung mit mehreren Redebeiträgen, Musik und einer Performance geben wird. So soll das Sicherheitskonzept durch nukleare Abschreckung kritisch hinterfragt werden. Beleuchtet wird, wie ein Friedensabkommen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine aussehen könnte und welche sozialen Folgen die Rüstungsbeschlüsse des Bundestags haben können. Ralf Haupts begleitet die Veranstaltung mit Gitarre und Gesang.

Aachen ist im Umkreis von 100 Kilometern von drei Atomwaffenlagern umgeben. Das Aachener Bündnis geht daher davon aus, dass Aachen im Kriegsfall zur direkten Zielscheibe gegnerischer Angriffe würde.

(red)