Aachen ruft zur Teilnahme am "Stadtradeln" auf

Deutschlandweiter Wettbewerb : Kräftig in die Pedale treten

Ab dem 3. Juni treten die Aachener wieder kräftig in die Pedale. Dann ruft die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ zur Beteiligung am Wettbewerb „Stadtradeln“ auf.

Ab dem 3. Juni treten die Aachener kräftig in die Pedale. Dann ruft die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ zur Beteiligung am deutschlandweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ auf. Im Mittelpunkt dieser Aktion steht das Fahrrad: „Bei Stadtradeln geht es darum, gefahrene Kilometer mit dem Rad, egal ob beruflich oder privat, in einen Online-Kalender einzutragen“, erklärt Dr. Stephanie Küpper, Leiterin des Projekts „FahrRad in Aachen“. Alternativ können diese auch per Handy-App getrackt werden. Allen Teilnehmern, insbesondere den Kommunen mit den meisten gefahrenen Kilometern, winken Preise in Form von Gutscheinen und Auszeichnungen.

Informationen zur Registrierung und den Ergebnissen können im Internet unter stadtradeln.de abgerufen werden. Es ist zudem möglich, sowohl als Mitglied eines Teams als auch als Einzelperson teilzunehmen. Auch Schulen, Familien und Vereine können Teams bilden.

Momentan sind 214 Radler in 61 Teams in Aachen angemeldet, im vergangenen Jahr waren es über 2000 in der gesamten Städteregion. „Es werden daher noch dringend weitere Teilnehmer gesucht“, sagt Küpper. Auch Teilnehmer, die sich erst nach dem 3. Juni registrieren, sind willkommen. Der Aktionszeitraum beträgt in jeder der bisher 966 angemeldeten Kommunen 21 Tage. Wann die Kommune den Startschuss setzt, ist ihr innerhalb des Zeitfensters vom 1. Mai bis zum 30. September selbst überlassen. In Aachen endet die Aktion daher am 23. Juni.

Das Ziel von „Stadtradeln“ ist neben Anstößen zur Verbesserung der Fahrradweginfrastruktur in der jeweiligen Kommune in erster Linie der Klimaschutz. Offizielles Ziel der Kampagne ist es, Begeisterung bei den Menschen für das Fahrradfahren zu entwickeln, durch die Veröffentlichung der Ergebnisse zusätzliche Motivation hervorzurufen und die Öffentlichkeit auf fehlende Radwege und die zu häufige Nutzung des Autos aufmerksam zu machen.

Dies erkannten auch die vier diesjährigen Aachener „Stadtradel-Stars“. Diese Sonderkategorie beinhaltet, noch ein Stück weiter zu gehen und innerhalb des Aktionszeitraums kein Auto von innen zu sehen. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen allerdings genutzt werden. „Ich bin zum zweiten Mal als Stadtradel-Star dabei, letztes Jahr habe ich über 350 Kilometer geschafft“, berichtet Angus Rocha Vogel, Chemiestudent aus Aachen. Auch Kurt Lennartz, Betriebsratsvorsitzender der regio IT, Gregor Groß-Weege, Elektrotechnikingenieur, und Joe Groth treten dieses Jahr in dieser Kategorie an.

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