Aachen: Aachen lässt Blumen sprechen: Neues Saatgut im Test

Aachen: Aachen lässt Blumen sprechen: Neues Saatgut im Test

Der Aachener Stadtbetrieb hat zum Beginn des Frühjahrs einige Maßnahmen zur Aufwertung des Straßenbilds in der Innenstadt geplant.

In den nächsten Tagen werden die Arbeiten zur Vorbereitung der Pflanzflächen an Roermonder Straße, Hohenstaufenallee, Boxgraben, Jülicher Straße, Adalbertsteinweg und Friedrich-Wilhelm-Platz beginnen. Unter anderem sind Saatgutmischungen ausgewählt worden, die Abwechslung und Farbenvielfalt in die Flächen bringen. Positiver Nebeneffekt sei der verminderte Unterhaltungsaufwand der Flächen, wenn das Saatgut aufgegangen ist und alles blüht, so das Presseamt am Mittwoch. Wegen den Arbeiten kann es kurzfristig zu Sperrungen im Straßenraum kommen.

Voraussichtlich Anfang April werden die Saatgutmischungen ausgebracht, so dass im späten Frühjahr und im Sommer die Pflanzen blühen können. Ausgebracht werden im Wesentlichen zwei Saatgutmischung: Die eine Mischung besteht je zur Hälfte aus Gräsern und Blumen; diese Saatgutmischung ist speziell für Flächen im Straßenverkehr produziert worden und wird in der Roermonder Straße und an der Hohenstaufenallee verwendet. Das zweite Saatgut ist eine einjährige Mischung mit hundertprozentigem Blumenanteil und ebenfalls für den Gebrauch an Straßenrändern geeignet. Sie wird am Boxgraben, auf vereinzelten Flächen der Jülicher Straße und am Friedrich-Wilhelm-Platz gesät.

Der Aachener Stadtbetrieb beginnt damit einen Testlauf zur Eignung von Saat im Straßengrün. Bei positiver Resonanz und funktionierender Unterhaltung wird der Versuch auch im nächsten Jahr fortgesetzt. „Freuen wir uns auf blühende Flächen im Straßenraum und drücken die Daumen, dass im nächsten Jahr weitere Fläche hinzukommen und zu einem bunten Aachen beitragen“, so das Presseamt.

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