Aachen: Kita Am Guten Hirten soll im September öffnen

Zehn Plätze für RWTH reserviert : Neue Kita am Kloster Guter Hirte soll im September öffnen

Im September soll die neue „Kita im Bauprojekt Campus Wohnen“ eröffnet werden. Offizielle Adresse der Kindertagesstätte mit dem sperrigen Namen ist Am Guten Hirten 11, unweit der Süsterfeldstraße. Zehn Plätze in der fünfgruppigen Einrichtung werden für die RWTH reserviert. Das hat der Kinder- und Jugendausschuss beschlossen.

Die Verwaltung soll nun einen entsprechenden Vertrag über die zehn Belegplätze (acht für Kinder unter drei Jahren, zwei für Kinder über drei) mit der Hochschule abschließen.

Gebaut wurde die Kita mitten in dem großen Bauprojekt rund um das ehemalige Kloster Guter Hirte von einem Investor. Die Trägerschaft übergab die Stadt der Educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH. Die Hochschule habe schon länger ihr Interesse an Belegplätzen bekundet, heißt es in der Verwaltungsvorlage für den Ausschuss. Die RWTH wird die Hälfte der Nettokosten übernehmen, die der Stadt Aachen für die zehn Plätze entstehen. Nach derzeitigem Stand sind das gut 24.000 Euro pro Jahr.

Es gibt noch freie Plätze

Anmeldungen für die neue Kindertagesstätte sind unterdessen weiter willkommen – freie Plätze gibt es allerdings seit Monaten nur noch für Kinder über drei Jahre, wie Dörte Moll, Projektmanagerin bei Educcare, auf Anfrage mitteilte: „22 Plätze haben wir noch frei.“ Insgesamt bietet die neue Kita 90 Plätze, davon 20 für Kleinkinder. „Was uns fehlt, sind Kinder, die im nächsten oder übernächsten Jahr bereits eingeschult werden“, sagt Moll. Denn die Kleinen, die jetzt im Sommer auf dem Campus Wohnen ihre Kindergartenzeit beginnen, werden dort auch bis zur Einschulung in die Kita gehen. Hauptsächlich seien es Familien, die neu nach Aachen ziehen, die ein, zwei Jahre vor der Einschulung des Kindes noch einen neuen Kita-Platz brauchen, sagt Moll.

Als Eröffnungstag für die „Kita im Bauprojekt Campus Wohnen“ ist nach derzeitigem Stand der 16. September vorgesehen. Die Projektmanagerin ist zuversichtlich, dass das klappt. „Die Ausbaugewerke arbeiten auf Hochtouren“, sagt sie. „Und das Personal haben wir fast komplett.“

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