Aachen: Ehemalige Konzernverwaltung weicht Wohnungsbau

Vegla-Abriss : Spannender Blick aus der Vogelperspektive

Der ehemalige Vegla-Bau im Frankenberger Viertel ist bald Geschichte, der Abriss schreitet schnell voran. Auf dem Gelände sollen Wohnungen entstehen.

Auf dem rund 9000 Quadratmeter großen Areal im Frankenberger Viertel sollen insgesamt 200 Wohnungen entstehen. Die 107 freifinanzierten Studierendenappartements, 65 freifinanzierten und 28 öffentlich geförderten Wohnungen haben eine Gesamtwohnfläche von 10.800 Quadratmetern. Dazu kommen noch Einzelhandels-, Büro- und Praxiseinheiten mit einer Fläche von insgesamt 9200 Quadratmetern.

In den vergangenen Wochen hatten vor allem die unmittelbaren Anwohner unter den Abbrucharbeiten zu leiden. Viele klagten über Lärm, Staub und Erschütterungen. Auch dass während der langen Bauphase das ohnehin nicht üppige Parkplatzangebot noch weiter geschmälert wird, sorgt für Unmut.

Im Frühjahr 2020 soll dann mit dem Neubau begonnen werden. Fünf- und sechsgeschossige Mehrfamilienhäuser sind geplant. Die Fertigstellung ist nach rund zwei Jahren Bauzeit für das Frühjahr 2022 vorgesehen. 107 der 200 neuen Wohnungen werden Studierendenappartements mit durchschnittlich rund 26 Quadratmetern Wohnfläche sein. Die Wohnungen sind zwischen 44 und 163 Quadratmeter groß. Die Gebäude werden barrierearm mit Aufzügen errichtet und werden über 186 Tiefgaragenstellplätze, 39 Außenstellplätze und 320 Fahrradabstellplätze verfügen.