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Nach Einmarsch Russlands: Aachen demonstriert Solidarität mit Ukraine

Nach Einmarsch Russlands : Aachen demonstriert Solidarität mit Ukraine

Die Nationalfahne vor dem Rathaus: Die Stadt Aachen solidarisiert sich mit der Ukraine. Für Freitag ist eine Kundgebung auf dem Markt angekündigt.

Die Stadt Aachen ruft in einem breiten Bündnis mit dem Verein Aachener Friedenspreis, den politischen Parteien und dem DGB NRW Südwest dazu auf, Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen. Am Freitag, 25. Februar, um 17 Uhr wird dazu am Markt vor dem Rathaus eine Solidaritätskundgebung für die Ukraine stattfinden. Im Anschluss organisieren Aachener Friedenspreis und Pax Christi um 18 Uhr in der Citykirche eine Mahnwache mit Friedensgebet. 

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen lädt alle Aachenerinnen und Aachener ein, teilzunehmen und erklärte dazu: „Der erste Angriffskrieg nach 1939 auf ein Land in Europa ist ein massiver Verstoß gegen das Völkerrecht und das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine mit ihrer demokratisch gewählten Regierung. Durch die Kundgebung möchten wir zeigen, dass wir für den Frieden in Europa eintreten und eng an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen.“

 Seit Donnerstagvormittag hängen als Zeichen der Verbundenheit Fahnen der Mayors for Peace, der EU und der Ukraine an der Rathaus-Fassade. 

Noch am vergangenen Wochenende hatte Keupen beim Treffen mit der designierten Karlspreisträgerin Swetlana Tichanowskaja auf der Münchener Sicherheitskonferenz an die Verantwortlichen appelliert, weiter gemeinsam am wertvollen Gut des Friedens in Europa zu arbeiten.

(red)