1. Lokales
  2. Aachen

Aachen: Aktion „Sport im Park“ startet im Juni

Neuauflage „Sport im Park“ : Bewegungsmuffel bleiben ohne Argumente

Im Sommer sind Sportkurse in Aachener Parks längst ein gewohntes Bild: Die Aktion „Sport im Park“ bringt die Aachener dieses Jahr schon zum fünften Mal ins Schwitzen. Das Angebot ist kostenlos, unverbindlich und startet in diesem Jahr am 1. Juni.

„Extreme Vielfalt, tolle Trainer und tausende Begeisterte – dafür steht ‚Sport im Park‘ in Aachen“, freut sich Susanne Schwier, Schirmherrin von „Sport im Park“ und Beigeordnete für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport der Stadt Aachen. Letztes Jahr kamen über 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Aachens Grünanlagen.

„Wenn man diese Zahl ins Verhältnis zu unserer Einwohnerzahl setzt, zählt das Aachener Projekt ‚Sport im Park‘ zu den Top-3-Veranstaltungen dieser Art in ganz Deutschland. Das Besondere ist, dass für Jede und Jeden etwas dabei ist. Egal ob jung oder alt, unerfahren oder Profi: Der richtige Kurs findet statt.“

Die derzeitige Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierende Erlasslage mit allen Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommentiert Daniel Gier, Organisator von „Sport im Park“ wie folgt: „Bei ‚Sport im Park‘ steht der Mensch im Vordergrund und die Gesundheit jedes einzelnen ist seit jeher unser Antrieb und unsere Motivation.

Dieser Leitsatz bestimmt unser Handeln und unsere Entscheidungen. Dieses Ziel verlieren wir auch in schwierigen Zeiten nicht aus den Augen. Entsprechend verantwortungsvoll bereiten wir alle Maßnahmen zur sicheren Durchführung von ‚Sport im Park‘ vor.“

50 Sportanbieter mit ca. 150 Trainerinnen und Trainern, 80 Kursen pro Woche und mehr als 320 Kursen insgesamt sollen auch die letzte Stubenhockerinnen und den letzten Sportmuffel in die Parkanlagen Aachens führen, um sich zu bewegen, neue Sportarten kennenzulernen und etwas für seine Gesundheit zu tun. „Außerdem ist es die perfekte Gelegenheit, die Vielfalt unserer Parkanlagen zu zeigen. Wir wollen das Grün erhalten und schätzen, dafür ist ‚Sport im Park‘ ideal“, erklärt Susanne Schwier.

Dennoch steht auch „Sport im Park“ vor der großen Herausforderung, die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung umzusetzen. „Alles steht und fällt mit dem verantwortungsvollen Umgang der Teilnehmenden, wie auch der Anbieter, mit der uns gegebenen Chance, ‚Sport im Park‘ durchführen zu dürfen“, erklärt Daniel Gier. „Abstand ist das Gebot der Stunde! Die Abstandsregel von mindestens 1,5 Meter ist die entscheidende Maßnahme.

Zudem müssen alle Angebote ‚kontaktlos‘ durchgeführt werden. Kleingeräte der Anbieter wie Hanteln oder ähnliches dürfen nicht eingesetzt werden. Ein detailliertes Schutzkonzept wird über unsere Plattformen wie Homepage und Facebook zeitnah veröffentlicht.“ Schwier ergänzt: „Alle Teilnehmenden sind aufgerufen, ein entsprechendes Maß an Verständnis, ein hohes Maß an Rücksicht auf andere und viel Respekt aufzubringen.

Es wird vieles nicht so sein, wie in den vergangenen Jahren. Auch behalten wir uns vor, bei nicht möglicher Einhaltung der Schutzmaßnahmen selbstständig Angebote abzubrechen oder Teilnehmer abzuweisen.“

Was „Sport im Park“ ebenfalls auszeichnet, ist die Vielfalt der Kurse. „Wir haben einige sehr ungewöhnliche Kurse dabei. Mountainbiken, Family-Fitness, Capoeira, Ganzkörpertraining, ‚kontaktloses‘ Tanzen, Rollschuhlaufen, …. Wir können nur empfehlen: Probieren Sie es aus!“, freut sich Eugenia Laiko, Mit-Organisatorin von „Sport im Park“. „Für die, die es etwas klassischer wollen, ist natürlich auch wieder jede Form von Functional-Fitness, Zumba, Aerobic oder Yoga dabei“, ergänzt Laiko.

„Durch ‚Sport im Park‘ können neue Sportarten entdeckt werden, es ist ein fantastisches Angebot. Unser Sportförderkonzept ist auf den Breitensport ausgerichtet, daher passt das Projekt perfekt zu uns“, erklärt Heinz-Willi Laeven, Direktor für Privat- und Geschäftskunden der Sparkasse Aachen, Hauptsponsor von „Sport im Park“.

„Wir freuen uns, den Bürgern in dieser schwierigen Zeit ein Stück Bewegung, Gesundheit und Wohlbefinden zurückgeben zu können, wenngleich alle aufgefordert sind, die Einschränkungen zu respektieren und ihren Teil dazu beizutragen, dass das Projekt ‚Sport im Park‘ gelingt.“

„Alle Sport-Anbieter von ‚Sport im Park‘ haben in den vergangenen Monaten dramatische Zeiten erlebt, zum Teil um ihre Existenz gebangt. Ich erachte es als Privileg, in dieser sehr schwierigen Phase einer Rückkehr zur Normalität ‚Sport im Park‘ so kurzfristig in die Planung bringen zu dürfen. Wir bitte alle um Verständnis, dass es uns gemeinschaftlich in diesem Jahr nur möglich ist, einen verkürzten Zeitraum von vier Wochen umzusetzen“, fasst Daniel Gier die Lage zusammen.

Vom Organisationsteam, über die Sportanbieter und -vereine, die Sponsoren, oder auch die Stadt Aachen sind viele verschiedene Akteure in das Projekt miteingebunden. „Die Stadt alleine könnte ein solches Projekt nicht stemmen. Ein Netzwerk aus Anbietern ist nötig, um solche Veranstaltungen zu realisieren. ‚Sport im Park‘ ist Paradebeispiel für ein Vorgehen, das viel öfter genutzt werden sollte“, meint Lara Montag, Fachbereich Sport der Stadt Aachen.

(red)