Aachen: 36 Künstler bei der Jahresausstellung des Atelierhaus

Aachen : 36 Künstler bei der Jahresausstellung des Atelierhaus

Bei der dritten Jahresausstellung des Atelierhaus Aachen (AHA) trifft Farbe auf schnörkellose Flächen, Videoinstallationen auf Holz-Siebdruck und Tusche auf Eisendraht. Denn ein einheitliches Thema gibt es nicht, weshalb die Werke der 36 ausstellenden Künstler einen Einblick in so ziemlich jede Kunstrichtung geben.

Durch die Kojenschaffung in dem großen weißen Raum wird dem Ganzen etwas akademisches verliehen, wie Geschäftsführerin Nadya Bascha erzählt: „Es entstehen dadurch viele Querverweise zu den unterschiedlichsten Bildern, die das breite Spektrum deutlich machen. Die Jahresausstellung ist wie eine Bestandsaufnahme, man sieht die Entwicklungen der Künstler und es werden zudem verschiedene Ansätze zusammengebracht.“

Monica Reschka ist eine der ausstellenden Künstlerinnen. Mit ihrer Videoinstallation, in der ein Spinning-Rad mal vor einem schwarzen, mal vor einem weißen Hintergrund seine Runden dreht, thematisiert sie den Blick aufs Leben, der positiv als auch negativ sein kann.

Im Gegensatz dazu steht Wolfgang in der Wiesche, der durch Zeichnungen und Mischtechnik eine Schamanin erschaffen hat. „Visuelle Meditationen“, so erklärt in der Wiesche sein Bild selbst. Neben den bekannten Künstlern des Hauses reihen sich dieses Jahr auch vier neue ein. Till Offergeldt, Christiane Crewett-Bauser, Jeffrey Postma sowie Andrea Radermacher-Mennicken präsentieren erstmalig ihre Werke.

Zusätzlich zu der Eröffnung am Sonntag, 8. Dezember, laden auch die offenen Ateliers die Besucher ein, mal einen Blick hinter das künstlerische Schaffen zu werfen. In Aachen sei diese Aktion einmalig, so Bascha. Man bekäme nicht nur eine Fülle von verschiedenen Künstlern, zudem sei es immer eine sehr lebendige Sache. Davon, findet Bascha, profitieren beide Seiten: Besucher und Künstler.

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