250 Gläubige gedenken im Aachener Dom der Absturzopfer

250 Gläubige gedenken im Aachener Dom der Absturzopfer

Ab 10.53 Uhr läutete fünf Minuten lang die Totenglocke des Aachener Doms. Weihbischof Dr. Johannes Bündgens hat am Donnerstag zur landesweiten Gedenkminute für die Todesopfer des Germanwings-Absturzes mit rund 250 Gläubigen das Vater unser und das Ave Maria gebetet.

In den Fürbitten gedachte die Gemeinde den Opfern, ihren Familien und Freunden sowie allen Einsatzkräften. Inzwischen sei bekannt, dass auch drei Menschen aus Meerbusch, das zum Bistum Aachen gehört, unter den Opfern der Katastrophe seien, berichtete der Weihbischof. Darunter seien zwei zehn- und 14 Jahre alte Kinder.

„Wir können nicht viel sagen oder erklären zu den Ursachen eines solchen Unglücks. Kirchen sind Orte des Gebets und der Gottesbeziehung. Menschen kommen nach Katastrophen wie dieser in die Kirche, um so durch das Schweigen und das Gebet in Gemeinschaft solche Erfahrungen zusammen auszuhalten“, sagte Weihbischof Bündgens.

Die Totenglocke des Aachener Doms, die Karlsglocke, ist die zweitgrößte Glocke des Geläuts. Sie wird stets als Zeichen der Trauer geläutet.

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