Aachen: 20-Tonnen-Glaskuppel schwebt auf die Moschee

Aachen: 20-Tonnen-Glaskuppel schwebt auf die Moschee

Der Bau der neuen Yunus-Emre-Moschee im Aachener Osten strebt seiner Vollendung entgegen. Unter großer Anteilnahme von Mitgliedern der Türkisch-Islamischen Gemeinde schwebte am Mittwoch - gehoben durch einen Spezialkran - die große und markante Lichtkuppel auf das Dach des Gebäudes.

Die Konstruktion, gebaut vom Kuppelhersteller „Jet“, wiegt 20 Tonnen und hat 360 Glasscheiben. Damit die Besucher der Moschee nicht geblendet werden, wird das Licht durch eine Rasterung der Scheiben gebrochen.

Begleitet wurde das Ereignis durch einen kleinen Festakt, zu dem Gemeindevorsitzender Abdurrahman Kol auch Bürgermeisterin Margrethe Schmeer, Polizeipräsident Klaus Oelze, Honorarkonsul Hans-Josef Thouet sowie den stellvertretende Botschaftsrat für Religionsangelegenheiten, Kazm Türkmen, begrüßte.

Die Kuppel schwebte unter den Gebeten von Imam Mustafa Necati-Baris in die Höhe. Wann die Moschee endgültig fertig ist, steht noch nicht ganz fest. Kol hofft, dass dies „so schnell wie möglich“ der Fall sein möge.

(stm)
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