Aachen: 18-jähriger Dürener liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Aachen: 18-jähriger Dürener liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Am frühen Sonntagmorgen ist es in Aachen zu einer Verfolgungsjagd zwischen Beamten der Bundespolizei und einem 18-jährigen Dürener gekommen. Die Bilanz: Mehrere demolierte Autos, 38.000 Euro Sachschaden und ein schwer verletzter Fußgänger.

Die Bundespolizisten wollten das Auto des 18-jährigen Düreners gegen 3.45 Uhr auf der Vaalser Straße kontrollieren. Der junge Mann beschleunigte jedoch und versuchte zunächst, über den Aleenring in Richtung Hansemannplatz zu flüchten. Beim Abbiegen in die Peterstraße fuhr er einen 22-jährigen Fußgänger an, der bei dem Zusammenstoß schwere Beinverletzungen erlitt und stationär im Klinikum aufgenommen werden musste.

Der Dürener flüchtete weiter in Richtung Kupferstraße. Hier rammte er zunächst ein parkendes Auto auf der rechten Seite, wendete vor dem Champierweg und fuhr dabei in Richtung Ludwigsallee wieder in ein parkendes Fahrzeug. Die Wucht des Zusammenstoßes war dabei so stark, dass insgesamt vier Autos ineinander geschoben wurden. So endete dann auch die insgesamt fünf Minuten andauerende Flucht des Düreners.

Der 18-jährige alkoholisierte Fahrer blieb unverletzt und konnte am Unfallort widerstandslos festgenommen werden. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Auto und sein Führerschein wurden sichergestellt.

(pol/red)
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