Aachen: 16. Aachener Friedenstage mit vielen Aktionen

Aachen: 16. Aachener Friedenstage mit vielen Aktionen

„Jeder Krieg ist Terrorismus“ — so bringen die Vertreter des Euregioprojekts Frieden den Leitgedanken der 16. Aachener Friedenstage auf den Punkt, die vom 20. März bis 7. Mai in Zusammenarbeit mit der Vaalser „Kopermolen“ und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk in einem abwechslungsreichen Programm präsentiert werden.

Die bühnenreife Ouvertüre gestaltet am Freitag, 20. März, die Berliner Compagnie mit ihrer Inszenierung „Stille Macht“. Die Theatertruppe von der Spree ist 2009 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet worden. Ab 19.30 Uhr will sie im Saalbau Rothe Erde, Hüttenstraße 45, zeigen, wie eine humane Wirtschafts- und Handelspolitik im Spannungsfeld der Profiteure und Lobbyisten zu scheitern droht — oder bereits gescheitert ist (Eintritt 15, ermäßigt 10 Euro).

„Befreite Worte und gebrochene Reime“ in Erinnerung an den Kriegseinsatz der Bundeswehr im ehemaligen Jugoslawien bringt der Hanauer Lyriker Hartmut Barth-Engelbart am Montag, 23. März, ab 18 Uhr in der Rotunde des Elisenbrunnens zu Gehör. Außerdem werden dort Antikriegsbilder der Berliner Malerin Ursula Behr gezeigt (Eintritt frei).

Zum brandaktuellen Thema „Psychoanalyse des religiösen und politischen Fundamentalismus“ referiert der Aachener Psychoanalytiker Thomas Auchter am Mittwoch, 22. April, in der Annakirche, Annastraße 35. Beginn ist um 19.30 Uhr (Eintritt frei).

In der Vaalser Kopermolen rücken am Donnerstag, 7. Mai, schließlich sechs Künstler aus unterschiedlichen Sparten Möglichkeiten eines anderen politischen Umgangs mit Konflikten und bürgerlichem Engagement in den Blickpunkt.

Sie wollen eine Gesellschaft beschreiben, in der Politik sich als Kunst menschlichen Zusammenlebens neu definiert, frei von Angst, Terror und Hass. Die Veranstaltung unter dem Titel „Kunst Macht Frieden“ beginnt um 19.30 Uhr im Kulturzentrum am von Clermontplein 11.