Aachen/Würselen: Lokale Helden wollen auf der Burg Wilhelmstein überzeugen

Aachen/Würselen: Lokale Helden wollen auf der Burg Wilhelmstein überzeugen

„Warum treten keine Bands aus der Region auf Burg Wilhelmstein auf? Hat es keine von denen verdient, vor das Burg-Publikum zu treten?“, dachten Besucher der Freilichtbühne und fragten nach. Und das Veranstaltungsteam hat reagiert.

Mit „Lokale Helden“ wurde ein neues Format aus der Taufe gehoben, bei dem aus acht regionalen Bands drei per Publikumsvoting im Internet ausgewählt werden. Fast 9000 Stimmen gab es für das Konzert „Lokale Helden“ auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein.

Die Frage, welche der vorgeschlagenen Bands bei diesem Konzert dabei sein werden, war bis zum Schluss spannend. Sechs Wochen hatten die Teilnehmer Zeit, abzustimmen. Und folgendes Ergebnis steht jetzt fest: Am Samstag, 27. August, spielen die Bands „T.E.A.“, „DCseven“ und „Katorz“ (Beginn 19.30 Uhr).

Die Aachener Band „T.E.A.“ besteht seit nunmehr fast 25 Jahren. Ihren Musikstil bezeichnen die fünf Musiker als „Britpoprock“, da Einflüsse der Beatles und von Oasis genauso erkennbar sind, wie solche von Del Amitri oder Razorblade. Das Songwriting ist klassisch und der Sound der Band ist geprägt von mehrstimmigem Gesang und der traditionellen Rockbesetzung.

„T.E.A.“ hat in den vergangenen Jahren insgesamt sechs Tonträger veröffentlicht, zuletzt das 2013 erschienene Album „Quiet“. Bei „Quiet“ zeigte sich die Band von einer völlig anderen Seite und präsentierte eine Melange aus Folk- und Countrysongs.

Nun kehrt „T.E.A.“wieder zu seinen musikalischen Wurzeln zurück: Die Band hat gerade im Studio Tor 2 in Aachen ihre siebte CD mit dem Namen „Fair towns“ fertiggestellt, welche wieder deutlich rockigere Töne anschlägt. T.E.A. sind: Stefan Müller (Gitarre/Gesang), Richard Witt (Gitarre/Gesang), Markus Handke (Bass), Stephan Schillings (Keyboards) und Aram Schneider (Schlagzeug).

„Die sechs Musiker von „DCseven“ lassen ihre Liebe zur Musik in eigene Songs fließen. Allen Bandmitgliedern macht Musik in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen großen Spaß. Daher war es von Anfang an die Prämisse der Band, sich bewusst einer Etikettierung und Einordnung in Schubladen zu entziehen und einfach die Musik zu entwickeln und zu spielen, die ihr Spaß macht.

So kommt es, dass DCseven-Musik eben mal rockig, mal funky und auch gerne mit Soul- und Jazzelementen versehen ist. Nach der Veröffentlichung der ersten, musikalisch bereits sehr vielfältigen CD destiny im Juni 2014 hat die Band nun an weiteren Klangfarben hinzugewonnen.

So klingen mittlerweile z. B. auch Samba- und Reggae-Einflüsse dieser Tage im Zuge der ständigen Produktion neuer Songs durch den Proberaum. „DCseven“ sind: Sandra „Missi“ Wainwright-Schneider (Gesang), Heike Nebel (Backgrund-Gesang), Dieter Unger (Gitarre), Ralf Tschiersch (Keyboards), Andreas Tassew (Bass, Backgrund-Gesang) und David Spencer (Schlagzeug, Backgrund-Gesang).

Die drei Männer von „Katorz“ (Karsten Nordhausen-Bass,Gesang; Toshi Trebess — Gitarre,Gesang; Stefan Schwartz-Schlagzeug) sorgen für eine unglaubliche Energie bei ihren Auftritten. Sie rocken mal groovig, mal hart, mal samtig und vereinen in ihren Liedern verschiedene Stilrichtungen von Hendrix bis Black Sabbath — von Beatles bis Queen — aber sie bleiben Katorz, unverwechselbar. (red)

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