Erkelenz-Berverath: Lieber raspeln als Hammer schwingen

Erkelenz-Berverath: Lieber raspeln als Hammer schwingen

Seit rund 30 Jahren lebt und arbeitet der Bildhauer Michael Franke in Erkelenz-Berverath. Seine Arbeiten zieren Plätze und Gebäude in ganz Deutschland.

Im ehemaligen Kuhstall des Hofes in Berverath, den er mit seiner Familie seit rund 30 Jahren bewohnt, hat Franke sich sein Atelier eingerichtet. Dort erstellt er auch die originalgetreuen Vorlagen, die für das Gießen seiner Figuren und anderer Darstellungen benötigt werden.

Seine Arbeitsweise entspricht nicht dem landläufigen Klischee vom hammerschwingenden Schwerarbeiter. Mit Stein arbeite er, eher selten. Allerdings mache es keinen großen Unterschied, ob die Figur aus Stein oder Styropor herausgearbeitet werde. „Beim Styropor ist es jedoch nicht so anstrengend”, sagt Franke.

Die unpraktischen Klötze bearbeitet er mit einem heißen Draht und Raspeln so lange, bis die Originale für Gießerei oder Steinmetz im Maßstab eins zu eins entstanden sind.

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