Heinsberg: Lets Dance-Star Motsi Mabuse tanzt mit Heinsbergern

Heinsberg: Lets Dance-Star Motsi Mabuse tanzt mit Heinsbergern

Wenn die quirlige, dunkelhäutige Schönheit Motsi Mabuse wieder einmal ihrem ständig miesepetrigen Jury-Kollegen Joachim Llambi Paroli bietet, jauchzen die Zuschauer regelmäßig vor Entzücken.

Die mittlerweile einem Millionenpublikum als Teilnehmerin und Jurorin der beliebten RTL-Show „Lets Dance” bekannte Tänzerin war auf Einladung von Dietmar Buermann, Inhaber der Tanzschule Ars Vivendi, jetzt auch in Heinsberg in ihrem Element zu bewundern. Sie leitete einen Workshop für Lateinamerikanische Tänze.

Den gespannt lauschenden Teilnehmern erzählte die gebürtige Südafrikanerin, dass sie schon mit elf Jahren in ihrer Heimat das erste Tanzturnier gewonnen habe und danach Tanzunterricht am „North-West Arts Council” bis zum Schulabschluss nahm. Motshegetsi „Motsi” Mabuse ist Tänzerin, Tanztrainerin und Wertungsrichterin für Standard- und lateinamerikanische Tänze. Mit ihrem Mann wurde sie 2009 und 2010 Deutscher Meister in den lateinamerikanischen Tänzen.

„Tanzen ist ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit, bei dem alles andere vergessen werden kann. Beim Tanzen kommuniziere ich mit der Musik, indem ich mit meinem Körper antworte.”

Begeisterung sprach aus der Tänzerin, die jederzeit auf die Teilnehmer im Workshop achtete und fachlich kompetent Hinweise und Ratschläge gab. Mit ihrem Tanzpartner zeigte sie immer wieder die korrekten Tanzschritte. Bis zu hundert Teilnehmer, davon 70 aktive Tanzbegeisterte, hatten während des Workshops Gelegenheit, mit ihren Partnern Cha-Cha-Cha und Jive kennen zu lernen. Hartes Training und immer wieder die Tanzschritte der Choreographie einüben, das war Motsis Empfehlung an die Tanzschüler. „Belohnt wird man dann mit der Fähigkeit, Rhythmus und Ausdruck beim Tanzen umsetzen zu können”, betonte sie.

Alle Altersgruppen vom Jugendlichen bis zum Rentner waren beim Workshop vertreten, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Motsi Mabuse holte jeden genau dort ab, wo er mit seinen Fertigkeiten stand. Mit ihrer freundlichen und begeisterungsfähigen Art motivierte sie jeden und vermittelte die Freude am Tanzen.

Und wie hat sie eigentlich zum Tanzen gefunden? „Während ich mit meiner Familie Urlaub machte, besuchte ich ein Tanzturnier. Das hat mich motiviert. Meine Mutter ermöglichte mir den Besuch einer Tanzschule. Das Tanzen hat mich seit dem nicht mehr losgelassen.”

Was sie den Workshop-Teilnehmern vermittele, beschreibt sie so: „Die Freude an der Bewegung, das Gefühl für die Abläufe der Tanzschritte in Abstimmung mit dem Partner. Und ich zeige auf, welche Ausdrucksmöglichkeit mit dem Körper besteht. Aber ich vermittle auch meine Freude an dieser Tätigkeit.” Auf jeden Fall sei der Besuch einer Tanzschule empfehlenswert.

So lerne man in der richtigen Reihenfolge die Tanztechniken und vermeide Frusterlebnisse. Ihr Motto lautet: „Immer mit dem ganzen Herzen bei der Sache sein. Wer mit dem Herzen bei einer Sache ist, der wird Erfolg haben und gleichzeitig ein zufriedenes Leben führen. Das gilt für mich auch für das Tanzen.”