Landcafé Haus Immendorf: Rezept für Strammer Max

Rezept vom Landcafé Haus Immendorf : Der Stramme Max kehrt zurück

Früher gab es ihn in fast jeder Dorfkneipe. Zwischenzeitlich drohte er fast von der Speisekarte zu verschwinden und seit einiger Zeit feiert er seine Rückkehr: Die Rede ist vom Strammen Max.

Diese herzhafte Stärkung zwischendurch wird auch im Landcafé Haus Immendorf häufig nachgefragt, sei es von Radfahrergruppen, die für die zweite Hälfte ihrer Tour Energie nachtanken wollen, oder von Gästen, denen an diesem Tag der Sinn nach etwas Herzhaften steht. Aber was gehört zu einem guten Strammen Max?

Desirée Bolten, die mit ihrem Mann Lothar seit 2007 das Landcafé äußerst erfolgreich betreibt, klärt auf: Man nehme als Grundlage eine ruhig etwas dickere Scheibe Mischbrot. In Immendorf ist es die Jubiläumskruste, die ihr Mann zum zehnjährigen Bestehen kreiert hat. Sie besteht aus 50 Prozent Roggen und zu 50 Prozent aus Dinkel. Bestrichen wird sie mit Butter, selbstverständlich guter Butter! Dazu gesellen sich zwei Scheiben gekochter Schinken, die von zwei Spiegeleiern gekrönt werden. Den Schinken bezieht das Landcafé von der Metzgerei Lowis in Setterich, die Eier legen die Hühner von Bauer Esser in Heinsberg-Eschweiler, ganz im Sinne der Regionalität. So, der Stramme Max ist fast servierfertig.

So muss er aussehen: Der Stramme Max als Energiespender für zwischendurch erfreut sich steigender Beliebtheit. Foto: Jupp Lentzen

Da fehlen nur noch ein bisschen Kresse auf den Eiern und eine kleine Salatgarnitur. Im Landcafe sind es ein paar Scheiben Tomate oder einige Paprikastreifen mit Salatblatt. Salz und Pfeffer kann jeder Gast nach Belieben verwenden. Guten Appetit!

Der Stramme Max kommt aus Sachsen

Über die Gründe, warum der ursprünglich aus Sachsen stammende Snack sich vermehrter Nachfrage erfreut, kann Desirée Bolten nur spekulieren: „Vielleicht sind viele Leute das Fast Food leid und haben Lust auf etwas Herzhaftes.“

Kommen wir jetzt zu Brot, Teilchen, Torten, Kuchen, Fläden, Kaffee und Honig. Lothar Bolten ist nämlich ebenfalls Imker und Kafferöster. Die etwas leichtere „Frühtracht“ und die kräftigere „Sommerblüte“ finden sich auch in der Imkerkruste aus Dinkel wieder.

Der selbst geröstete Kaffee aus Arabica kann als Espresso, entkoffeiniert und als Hausmischung verzehrt oder erworben werden. Dazu gibt es auch noch selbst gemachte Brotaufstriche. Unter den etwa 25 Brötchensorten ist das Kaiserbrötchen der Renner, bei den Brotsorten wird das Schwarzbrot besonders gerühmt: klassisch, mit Sonnenblumen, mit Rosinen oder mit Nüssen. Die Fläden aus Hefeteig mit und ohne Streusel gibt es etwa als Apfel, Kirsch, Aprikose, Stachelbeere.

Nach Schweizer Art aus Blätterteig bietet er sich mit Rhabarber oder Pflaumen an. Aber auch Creme-Torten-Liebhaber kommen mit Klassikern und neuen Kreationen voll auf ihre Kosten.

Landcafé Haus Immendorf

Ringstraße

52511 Geilenkirchen

0241/9153435

www.landcafe-immendorf.de