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Würselen: Wonderwall: Romantisch und verspielt

Würselen : Wonderwall: Romantisch und verspielt

„Wollt ihr mehr? Wollt ihr Just More?”, fragt Ela. Keine Frage, dieses Lied durfte nicht fehlen, als Jule, Kati und Ela - kurz Wonderwall - am Wochenende vor der historischen Kulisse der Burg Wilhelmstein einen wunderschönen Konzertabend zauberten.

Er begann mit ein bisschen Hexerei: Mit „Witchcraft”, dem Titelsong ihrer ersten CD, starteten die drei Echo-Gewinnerinnen in den Abend. Romantisch, verspielt und voller Träume: So sind auch ihre neuen Lieder, von denen die größtenteils jugendlichen Zuschauer eine ganze Reihe hören sollten.

Sie erzählen von Tagen, an denen alles schief geht, von Menschen, über die einfach ein Lied geschrieben werden muss, und von drei jungen Sängerinnen, die trotz ihres Erfolges auf dem Boden bleiben: „In unserem nächsten Stück geht es darum, dass man sich nicht verbiegen lassen darf, auch dann nicht, wenn man hier oben auf der Bühne steht”, sagt Ela und singt „Flying, I Wanna Fly”, singt von Träumen, die für sie schon ein bisschen in Erfüllung gegangen sind: „Wir sind ganz normale Mädchen, und ,Witchcraft ist kein Hokuspokus, sondern einfach nur genau das, was wir schon immer machen wollten: unsere eigene Musik,” erklärt Ela vor dem Konzert.

Und so natürlich und ungezwungen wie ihre Einstellung ist auch ihr Auftritt in Würselen: Zu „Sexy Girl” filmen die drei ihr eigenes Publikum, sammeln Erinnerungen an einen Abend, der für die Kölnerinnen und ihre Bandmitglieder, die aus der Region kommen, gewissermaßen ein Heimspiel ist.

Als Jule „In April” anstimmt, summen alle mit, und spätestens bei ihrem neuen Song „Dancing Through The Summertime” sitzt niemand mehr auf den Bänken, Hunderte von Händen gehen nach oben, machen mit, was Jule, Kati und Ela vormachen.

Und dann verschwinden sie auch schon hinter der Bühne, aber die jubelnden Teenies lassen ihre Stars noch nicht gehen. „Just More” gibt es als erste Zugabe.