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Vorsicht bei Inkassofirmen

Vorsicht bei Inkassofirmen

Düsseldorf (an-o) - Tipps zum richtigen Umgang mit Inkasso-Forderungen gibt die Verbraucher-Zentrale NRW. Schuldner sollten bei einem Inkassounternehmen grundsätzlich misstrauisch sein.

Zunächst sollte man sich die Abtretungserklärung oder die Inkassovollmacht - die Vollmacht, das Geld entgegenzunehmen - zuschicken beziehungsweise zeigen lassen. Ohne dieses Schriftstück sollte man auf Schreiben und Anrufe des Inkassobüros nicht reagieren.

Wenn dies erfolgt ist, sollte der Schuldner eine detaillierte Aufstellung der Forderungen verlangen und sich auf jeden Fall von einer Verbraucher- oder Schuldnerberatungsstelle beraten lassen, bevor er unterschreibt oder eine Anzahlung leistet. Auch sollte der Schuldner das Inkassobüro auffordern, seine Kosten zu belegen und diese überprüfen lassen. Denn sehr häufig seien Inkassokosten viel zu hoch angesetzt.


Zum Thema:

Die Broschüre "Geschafft: Schuldenfrei" kostet in den Verbraucherzentralen 7,80 Euro, zwei Euro Porto zusätzlich bei Post-Bestellung: Verbraucher-Zentrale NRW, Versandservice, Adersstraße 78, 40215 Düsseldorf.