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Aachen: Von Aachen auf den Cauberg

Aachen : Von Aachen auf den Cauberg

Trotz aller Doping-Skandale: Radsport zieht die Massen in seinen Bann. Den Prolog des niederländischen Mehretappen-Rennens Ster Elektrotoer (UCI-Kategorie 2.1) in Schijndel über 7,6 Kilometer, den der Russe Mikhail Ignatiev vom „Zweitligisten” Team Tinkoff gewann, verfolgten Tausende Zuschauer.

Am Donnerstag macht die Rundfahrt, die am Samstag in Eindhoven endet, Station in Aachen, wo auf dem Markt der Startschuss zur dritten Etappe fällt, die nach 194 km gegen 16.45 Uhr auf dem berüchtigten Cauberg, Ziel auch des Amstel Gold Race, in Valkenburg endet.

„Das wird garantiert ein beeindruckendes Schauspiel, zu dem alle Radsport begeisterten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind, wenn sich rund 180 Profi-Fahrer vor der Kulisse des Aachener Rathauses an den Start begeben”, freut sich der zuständige Referent von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden, Uwe Brandt, der für die Stadt die Organisation des Etappenabschnittes koordiniert.

Vom Markt aus führt die Rennstrecke über Jakobstraße, Schanz und Vaalser Straße, nach Vaals und weiter über zahlreiche Streckenabschnitte des ProTour-Rennens Amstel Gold Race. Für die Stadt Aachen ist dies ein weiterer Testlauf im Hinblick auf ihre Bewerbung für die Tour de France, an der die Stadt trotz des Doping-Sumpfes festhält. Jürgen Linden sagte nach der Entscheidung der UCI und der ProTour-Teams, nach der alle Fahrer eine Anti-Doping-Deklaration vor dem Start der Tour de France am 7. Juli unterzeichnen müssen: „Ich vertraue dem Reinigungsprozess, er läuft gut.”

Für das Radsport-Spektakel wird der Marktbereich in Aachen am Donnerstag von 9.30 bis 13Uhr komplett gesperrt, während die Straßen bis zur Grenze von der Polizei nur kurzzeitig abgeriegelt werden.