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Aachen: Tiefsinniger Brahms und berühmte Bläser

Aachen : Tiefsinniger Brahms und berühmte Bläser

Zum ersten Mal finden sie zusammen - belgische, niederländische und deutsche Orchester prägen das Bild beim Charlemagne-Musikfestival 2008 vom 25. bis 27. Januar, dessen Konzerte diesmal ausschließlich im Theater Heerlen stattfindend.

Die Veranstaltungsreihe der Stichting Euriade trägt erneut den Untertitel „vis-à-vis Mozart”, da sie traditionell an den Geburtstag des Musik-Genies am 27. Januar 1756 erinnert - nicht zuletzt beim Blick auf das Programm.

„Eine faszinierende Kombination, darunter großartige Bläser, für die gerade die Niederlande bekannt sind”, meint Andreas Frölich, musikalischer Leiter des Charlemagne-Musikfestivals.

Jonas Albert dirigiert das Sinfonieorchester Flandern mit den Solisten Ramon Jaffé (Cello) und Sophie Jaffé (Violine) am Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, die unter anderem von Alexander Borodin „In the steppes of Central Asia” und von Nicolai Rimsky-Korsakov die Suite „Sheherazade” dirigiert.

Frölichs Wunschstück an diesem Abend ist das „Doppelkonzert” von Johannes Brahms. „Der späte, abgeklärte Brahms, eine wunderbare Innenschau”, betont Frölich.

Das Bläserensemble der Deutsch-Niederländischen Kammerphilharmonie gestaltet am Samstag, 26. Januar, 12 Uhr das Konzert unter der Stabführung von Otis Klöber mit Dimitry Ashkenazy (Klarinette) und Valentin Vogt (Bassetthorn).

„Es sind die besten Bläser aus den Niederlanden, sie kommen vom Concertgebouw-Orchester Amsterdam, der Rotterdamer Philharmonie, Radio Hilversum und den Niederländischen Philharmonikern”, berichtet Frölich.

Die Streicher sind Mitglieder der führenden deutschen Sinfonieorchester aus Köln, Bonn und Duisburg. Gemeinsam spielen sie Mendelssohns Konzertstück Nr. 1 op. 113 und Mozarts Bläserserenade Nr. 10 „Gran Partita” KV 361.

Für junge Besucher ist am Sonntag, 27. Januar, 15 Uhr, das Konzert „Die chinesische Nachtigall” nach Andersens Märchen gedacht. Um 20 Uhr spielt die Deutsch-Niederländische Kammerphilharmonie mit dem Solisten Dimitry Ashkenazy als Hommage an Mozart dessen Klarinettenkonzert KV 622 spielt, Beethovens Sinfonie Nr. 7 und von Shostakovitch die Kammersinfonie opus 11. Karten an der Abendkasse.