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Bonn/Aachen: TH bei Forschungsgeldern an der Spitze

Bonn/Aachen : TH bei Forschungsgeldern an der Spitze

Bei der Vergabe von Drittmitteln für die Forschungs-Förderung steht unter den nordrhein-westfälischen Hochschulen die RWTH Aachen weit vorn.

Bundesweit nahm sie zwischen 2002 und 2004 mit ihrer technischen Schwerpunktsetzung und einem großen Anteil an kostspieliger ingenieurwissenschaftlicher Forschung den zweiten Platz ein, wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Mittwoch in Bonn nach ihrer aktuellen Förderstatistik berichtete.

In NRW überwies die DFG keiner anderen Volluniversität so viel Geld wie der Universität Bonn: Sie erhielt zwischen 2002 und 2004 fast 82 Millionen Euro - das war bundesweit Platz 13.

Bundesweit relativ weit oben rangiert auch als Region Aachen/Bonn/Köln. Wissenschaftler in dieser Region erhielten zwischen 2002 und 2004 insgesamt 296 Millionen Euro von der DFG. Rechnet man das Forschungszentrum Jülich (Kreis Düren) hinzu, beläuft sich der Betrag auf 306 Millionen Euro.

Bei den Hochschulen führt die Ludwig-Maximilians-Universität-München das Förder-Ranking 2006 der DFG an. 131 Millionen Euro warben ihre Wissenschaftler an DFG-Drittmitteln ein.

Dicht dahinter folgt die TH Aachen mit 126 Millionen Euro vor den Universitäten Heidelberg und Würzburg mit je 105 Millionen Euro. Regional erwiesen sich vor allem Berlin (325 Millionen Euro), die NRW-Region Aachen/Bonn/Köln sowie der Stadt- und Landkreis München (261 Millionen Euro) bei der DFG als besonders stark.

Nach 1997, 2000 und 2003 ist das Förder-Ranking 2006 bereits der vierte Bericht über die Verteilungen von Bewilligungen für Hochschulen.