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Köln: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Unicef-Geschäftsführer

Köln : Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Unicef-Geschäftsführer

Auch nach dem entlastenden Gutachten von Wirtschaftsprüfern setzt die Kölner Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen den Geschäftsführer des Kinderhilfswerks Unicef Deutschland fort. „Es besteht weiter der vage Anfangsverdacht der Untreue”, erklärte ein Justizsprecher am Dienstag.

Der Vorstand der Hilfsorganisation hatte am Montagabend in Köln mitgeteilt, dass eine Sonderuntersuchung der KPMG-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft keine Anhaltspunkte für die „Verschwendung von Geldern, Unregelmäßigkeiten oder gar Satzungs- oder Gesetzesverstöße” ergeben hatte.

Die „Frankfurter Rundschau” hatte im Dezember über einen angeblich nicht ordnungsgemäßen Umgang mit Geldern berichtet. „Die Vergabe von Aufträgen erfolgte stets unter nachvollziehbaren betrieblichen Rahmenbedingungen”, heiße es nun in dem Bericht nach Unicef-Angaben. Der Vorstand habe deshalb Geschäftsführer Dietrich Garlichs nochmals ausdrücklich das Vertrauen ausgesprochen und ihn gebeten, seine erfolgreiche Arbeit fortzuführen.