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Spektakuläre Verfolgung endet im Feld

Spektakuläre Verfolgung endet im Feld

Köln / Aachen / Alsdorf. Eine Verfolgungsfahrt, die um 3.30 Uhr im Autobahnkreuz Köln-West begonnen hatte, endete gut eine Stunde später mit der Flucht der Insassen im Feld an der Autobahnauffahrt Alsdorf-Begau.

Wahrscheinlich drei Männer und eine Frau konnten trotz der Absuche mit Hubschrauber und Einsatz von Spürhunden der Polizei entkommen. Die 17-jährige Mitfahrerin konnte jedoch am Montag Morgen in einem Garten am Ginsterberg vorläufig festgenommen werden. Ihre Begleiter sind weiter flüchtig.

Um 3.30 Uhr war der schwarze Audi A3 mit Münchner Kennzeichen einer Streife aufgefallen. Auf der A4 in Richtung Aachen war der Leihwagen Schlangenlinie gefahren. Der Fahrer sollte kontrolliert werden. Anhaltezeichen mit dem Blinkschild „Stopp Polizei” und der Anhaltekelle wurden jedoch missachtet. Als auch weitere Anhalteversuche scheiterten, wurden mehrere Streifenwagen zusammengezogen, die koordiniert von den Leitstellen die Verfolgung übernahmen.

Bei einem nahezu geglückten Stopp rammte der Audi-Fahrer einen Streifenwagen und setzte seine Fahrt mit bis zu 200 km/h fort. Im Bereich des Autobahnkreuzes Aachen fuhr der flüchtige Pkw entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn 44 Richtung Mönchengladbach. Aufgrund des nun nicht mehr kalkulierbaren Risikos wurde die Verfolgung sofort abgebrochen, die Autobahn gesperrt.

Der Audi wurde kurze Zeit später in Höhe der Anschlussstelle Alsdorf-Begau verlassen aufgefunden, ohne Hinweise auf mögliche Insassen.

Am Montag um 8.40 Uhr bemerkten Anwohner in der Grabenstraße mehrere fremde Personen in ihren Gärten. Sie benachrichtigen die Polizei. Die konnte die 17-Jährige in den Gärten festnehmen während die Männer verschwunden blieben.

Die 17-Jährige aus Gangelt wird im Laufe des Tages vernommen. Über die Hintergründe der Flucht ist bislang nichts bekannt. Ebenso hat die Polizei keinerlei Hinweise auf die Begleiter der 17-Jährigen.