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Spa: Spa: Ein Rennkurs putzt sich heraus

Spa : Spa: Ein Rennkurs putzt sich heraus

An der traditionsreichen Rennstrecke im belgischen Spa-Francorchamps nagt der Zahn der Zeit. Deshalb sollen kurz- bis mittelfristig rund 50 Millionen Euro in die Rennstrecke investiert werden.

Die Ehrfurcht gebietende Summe soll durch staatliche Zuwendungen, aber auch durch Bankenkonsortien und Investoren-Zusammenschlüsse aufgebracht werden. Zwar gilt der naturnah angelegte Rundkurs im Gegensatz zu modernen Retorten-Rennstrecken als Klassiker des Motorsports, doch gilt es, einer Überalterung der Anlage in den Ardennen entgegenzuwirken.

Herzstück des Umbauprogramms wird der Neubau der Boxenanlage werden. Ein ausladender vierstöckiger und rund 300 Meter langer Bau soll gegenüber dem bisherigen alten Boxenkomplexes entstehen. Beherbergen soll er unter anderem die Boxenstraße mit High-Tech-Garagen, VIP-Logen, Verwaltungstrakt und Konferenzräume. Die derzeitige Boxenanlage soll einen Tribünenaufbau erhalten.

Neubaupläne bestehen auch für das Gelände hinter den Tribünen der legendären Eau-Rouge-Kurve. Investoren planen hier eine rund 10.000 Menschen fassende Mehrzweckanlage, etwa für Konzertveranstaltungen oder Indoor-Sportevents. Die finanziellen Kraftanstrengungen in Spa-Francorchamps dürften Sinn machen. Schließlich wird die Rennstrecke bis mindestens zum Jahre 2010 den Großen Preis von Belgien der motorsportlichen Königsklasse Formel 1 beherbergen.