Aachen: „Schrittmacher“ sprengt weitere Grenzen

Aachen: „Schrittmacher“ sprengt weitere Grenzen

Noch internationaler, noch hochkarätiger, noch vielseitiger, noch experimenteller: Die 22. Ausgabe des Aachener Schrittmacher-Festivals (7. März bis 9. April 2017) verspricht, ein einziges Highlight der weltweit gespannten Tanzszene zu werden.

Leiter Rick Takvorian mit seinem Team, Aachens Kulturdezernentin Susanne Schwier und Bas Schoonderwoerd, der Partnerveranstalter und Direktor des Theaters Heerlen, stellten das Programm am Freitag vor.

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Der Vorverkauf der Karten, die erfahrungsgemäß weggehen wie warme Semmeln, startet am 13. Dezember um 11 Uhr (Tickets gibt es beim Kundenservice des Medienhauses Zeitungsverlag Aa-chen).

Zehn Vorstellungen im Theater Heerlen, 19 im Aachener Stahlbau Strang und erstmals vier im Kulturzentrum Alter Schlachthof in Eupen, präsentiert von 17 internationalen Compagnien von Taiwan bis Neuseeland, Großbritannien bis Kanada — das ist Schrittmacher 2017 in nüchternen, wenngleich beeindruckenden Zahlen.

Dahinter verbergen sich so phänomenale Programmnummern wie zwei Tanzabende über Pablo Picasso, entworfen von Marcos Morau, einem der neuen großen Choreographen Europas, realisiert vom berühmten Scapino Ballet Rotterdam. Damit geht es am 7. März in Heerlen los. Dazu gehört aber auch eine gewagte Kooperation von taiwanesischen Tänzern, einem spanischen und taiwanesischen Choreographen mit einem künstlerischen Leiter aus Großbritannien, begleitet vom chinesisch-amerikanischen Komponisten Tan Dun bei einem Projekt mit dem Namen „Hui“.

In Aachen eröffnen Gäste aus Israel den Tanzreigen am 10 März: die Kibbutz Contemporary Company unter der Leitung von Rami Bee´r. Außerdem gibt es Workshops, eine Ausstellung im Heerlener Schunck, ein Filmprogramm der VHS Aachen im Eden-Palast, ein Kinderprogramm und, und und. Rick Takvorian: „Ein einziges Feuerwerk!“

(eho)
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