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Übach-Palenberg: Rockfabrik: Eine Legende kehrt zurück

Übach-Palenberg : Rockfabrik: Eine Legende kehrt zurück

In diesen Räumen gaben sich schon viele die sprichwörtliche Klinke in die Hand: in der „Rockfabrik” an der Borsigstraße. 1983 öffnete die Discothek ihre Pforten, erlebte bis Mitte der 1990er-Jahre einen wahren Boom.

Mehr als 20000 Gäste besuchten jeden Monat die Lokalität. Danach wurde es anders, und mit dem Wechsel in der Geschäftsführung 2004 kam schließlich 2006 das Aus.

Wirtschaftliche Turbulenzen wurden als Grund angegeben, die einstige Pilgerstätte von Musikfreunden aus der gesamten Region schien Geschichte zu sein. Im Internet war die Kultstätte übrigens nie ganz tot. Anfänglich beschränkten sich die Kommentare auf einzelnen Seiten noch auf die Trauer um den Tanztempel, doch seit die Spiertz-Gruppe wieder Eigentümer ist, wurden die Diskussionen lebhafter.

Eigene Fan-Foren gründeten sich und forderten die Wiedereröffnung, auch Gegenstimmen waren zu hören. Doch dank Albert Spiertz, dem Vater der „Rockfabrik”, und seiner Frau Astrid erlebt die Legende ihre Auferstehung. „Land unter”, erwarten beide bei der Neueröffnung der „Rocke”, wie sie von ihren Stammgästen immer noch liebevoll genannt wird, am Samstag, 8. November, um 20 Uhr. „Zurück zu den Anfängen”, da sind sich Astrid und Albert Spiertz einig, wird das Motto sein. Kleidervorschriften gibt es nicht, und der Gradmesser für die Stimmung im Laden soll die Tanzfläche sein.

„Der ganze Abend ist Party”, versichert Albert Spiertz. Allerdings wird dies in modernerem Gewand geschehen, denn Astrid Spiertz sorgte sich liebevoll um die Gestaltung der Räume.