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Köln: Polizei legt „Rostbus” aus Tschechien still

Köln : Polizei legt „Rostbus” aus Tschechien still

Zu einem unfreiwilligen Aufenthalt im Rheinland hat die Kölner Polizei am Mittwoch 28 Mädchen und eine Meute von 28 Hunden aus Tschechien gezwungen.

Der heruntergekommene Bus der jungen Damen, die mit ihren Vierbeinern auf dem Weg zu einem Hundewettbewerb im belgischen Ostende waren, erregte schon durch „den schiefen Aufbau” die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter.

Kurzerhand legten die Beamten den „Rostbus”, aus dem das Öl tropfte, auf dem Rastplatz Königsforst still, teilte die Polizei in Köln mit. Auch ein rasches TÜV-Gutachten habe die „absolute Fahruntüchtigkeit” des Reisebusses mit seinem defektem Bremssystem und abgefahrenen Reifen bestätigt.

Während in der Heimat der „Gestrandeten” rasch ein Ersatzbus geordert wurde, mussten die Mädchen und ihre tierische Begleitung die Nacht in einem kirchlichen Heim in Bonn verbringen. Ungeklärt blieb zunächst, ob die Reisenden aus Tschechien zum Hundewettbewerb pünktlich kommen. Ein Polizeisprecher: „Die wollen es aber noch schaffen.”