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Opel-Chef: "Wir sind wieder da"

Opel-Chef: "Wir sind wieder da"

Rüsselsheim/Aachen (an-o) - Heute spricht Carl-Peter Forster vor 1400 Experten auf dem Aachener Autokolloquium. Im Vorfeld unterhgielten sich die "Nachrichten" mit dem Vorstandsvorsitzenden der Adam Opel AG über die Marathon-Sanierung, Modelle und Motoren.

Nachrichten: Herr Forster, hatten Sie sich bei ihrem Amtsantritt im April 2001 vorgestellt, dass es solange dauern würde, wieder in die schwarzen Zahlen zu fahren?

Forster: Wir haben von Anfang an gesagt, dass unser Sanierungsplan Olympia kein Sprint ist, sondern ein Marathon. Derzeit haben wir etwa 40 Prozent der Wegstrecke geschafft. Wir waren bisher sehr erfolgreich, erkennen aber, dass noch in fast allen Bereichen erheblicher Handlungsbedarf herrscht.

Nachrichten: Der neue VW Golf rollt in den nächsten Tagen zu den Händlern, ihr neuer Astra erst im Frühjahr. Sind da die Weichen im Kampf gegen den Klassenprimus falsch gestellt worden?

Forster: Ich glaube, die Frage, ob ein neues Modell wenige Monate früher oder später in den Markt eingeführt wird, darf nicht überbewertet werden. Der Astra kommt im Frühjahr zur traditionell besten Zeit im Autogeschäft. Zudem fahren wir beim Astra ein sehr kompaktes Entwicklungs- und Produktionsprogramm, da können wir nicht einfach ganze Schritte vorziehen. Qualitätsrisiken werden wir nicht eingehen.

Nachrichten: Die mutige Form des Astra wird oft gelobt. Welche inneren Werte sollen den Interessenten überzeugen?

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