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Düsseldorf: NRW hat erstmals weniger als 18 Millionen Einwohner

Düsseldorf : NRW hat erstmals weniger als 18 Millionen Einwohner

Die Bevölkerungszahl Nordrhein-Westfalens ist nach den Ergebnissen der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung auch im Jahr 2007 weiter zurückgegangen.

Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik am Montag in Düsseldorf mitteilte, unterschritt die Bevölkerungszahl erstmals nach acht Jahren wieder die 18-Millionen-Grenze. Demnach hatte das bevölkerungsreichste Bundesland Ende vergangenen Jahres 17.996.621 Einwohner.

Das waren 32.124 weniger NRW-Bewohner als Ende 2006. Die Zahl der Geburten ist nach dem historischen Tiefstand im Jahr 2006 den Angaben zufolge zwar erstmals seit zehn Jahren wieder um 1243 angestiegen, trotzdem reichten die 151.168 Lebendgeborenen des vergangenen Jahres nur zum zweitniedrigsten Wert seit Bestehen des Landes.

Die Zahl der Sterbefälle war mit 184.954 um 1213 höher als ein Jahr zuvor. Zwar zogen auch 2007 mehr Menschen nach NRW als das Land verließen, jedoch reichte der „Wanderungsgewinn” von lediglich rund 1600 Personen nicht annähernd aus, um den sogenannten Sterbefallüberschuss von knapp 33.800 auszugleichen.

Größte Stadt im Land ist Köln mit 995.397 Einwohnern. Es folgen Dortmund (586.909), Essen (582.140) und Düsseldorf (581.122).