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Düsseldorf: Neues Medienarchiv sammelt Künstlerfilme

Düsseldorf : Neues Medienarchiv sammelt Künstlerfilme

Mehr als 130 Filmdokumentationen aus gut 50 Jahren Kunstgeschichte hat ein neues Künstler-Medienarchiv in Düsseldorf gesammelt.

Mit der Ausstellung „Von Joseph Beuys bis Bill Viola” stellt sich das „Institut für Kunstdokumentation und Szenografie” (IKS) ab 8. April der Öffentlichkeit in der NRW- Landeshauptstadt vor, sagte der Künstlerische Leiter Ralph Goertz am Montag. Wegen seines bereits angesammelten Bestands gehöre das IKS „zu den größten Medienarchiven der Bildenden Kunst in Deutschland”.

Die privat gegründete und getragene Einrichtung finanziere sich durch den Verkauf von Künstler-DVDs im Buchhandel, sagte Goertz der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Filme seien in enger Zusammenarbeit mit namhaften Museen wie etwa dem Hamburger Bahnhof in Berlin, dem Wuppertaler Von der Heydt-Museum, dem Museum Folkwang in Essen oder Fernsehsendern wie arte, 3sat und ZDF entstanden. Das IKS bietet damit nach Angaben seines Leiters als einzige derartige Institution in Deutschland einen „Brückenschlag zwischen Dokumentation, Vermittlung und Kunstmarketing”.

Die Eröffnungs-Ausstellung im NRW-Forum in Düsseldorf zeigt bis zum 11. April rund 100 Filme über Künstler von Beuys und Robert Rauschenberg bis Candida Höfer oder James Turell. Den Auftakt der Reihe macht eine Filmdokumentation zum Werk des mit seinen „Maschinenbildern” bekannt gewordenen Malers Konrad Klapheck.