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Maastricht: Millionenbetrug in einem Coffieshop

Maastricht : Millionenbetrug in einem Coffieshop

Über drei Jahre haben die Eigentümer eines mittlerweile geschlossenen Coffieshops in Maastricht etliche Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschafft.

Aufgefallen ist das Vergehen im Zuge umfangreicher Untersuchungen zu Geldwäsche und anderen Vergehen. Die ehemaligen Coffieshop-Eigner Etienne F. und Anton de M. hatten - laut einem Bericht des „Dagblad de Limburger” - Hilfe von zahlreichen Mittätern, unter anderem zur Geldwäsche.

Insgesamt wären 20 Verdächtige vernommen worden. Anhand von Geschäftsunterlagen hätten die Ermittler festgestellt, dass die Bande von 1999 bis 2002 rund 5,5 Millionen Euro Steuern nicht gezahlt habe. Sie gehen davon aus, dass rund 16 Millionen Euro Umsatz verschwiegen wurden.

Wieviel Geld insgesamt in der Branche umgesetzt wird, sei nicht gekannt. Das Recherchebüro Interval hätte für 2005 in den gesamten Niederlanden aber 211 bis 283 Millionen Euro errechnet.