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Region Aachen: Kurzer Wintereinbruch: Vorsichtig fahren, den Schnee genießen

Region Aachen : Kurzer Wintereinbruch: Vorsichtig fahren, den Schnee genießen

Eis und Schnee haben am Samstagmorgen auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen massive Behinderungen verursacht, nicht zuletzt auch in unserer Region.

Die Autobahnen A4 und A44 sind nichtsdestotrotz frei; seit zwei Uhr morgens sind unablässig Streufahrzeuge unterwegs. „Wir haben derzeit alles im Griff”, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei.

Die Polizei im Kreis Düren vermeldet für am Samstagmorgen Schneefall und teilweise geschlossene Schneedecken, insbesondere im Eifeler Bereich. Die Straßen sind jedoch frei; auch dort sind die Räum- und Streufahrzeuge schon seit den frühen Morgenstunden ohne Pause im Einsatz.

Am Ortsrand von Verlautenheiden ist es um kurz nach neun Uhr morgens zu einem Unfall mit einem Lkw gekommen. Dieser rutschte im Bereich der Verlauteneheidener Straße/Heckstraße in Richtung Stolberg quer über die Straße; vermutlich war Glatteis im Spiel. Verletzt wurde niemand, die Straße jedoch blockiert.

Auch die Polizeibehörden in Aachen und Heinsberg melden ruhige Verkehrsverhältnisse, gestreute Straßen und bislang maximal Bagatellschäden bei kleineren Glatteisunfällen.

Andernorts war der Wintereinbruch heftiger: Die A 1 sei zwischen der Anschlussstelle Remscheid und dem Autobahnkreuz Leverkusen in beiden Richtungen gesperrt gewesen, hieß es. Lastwagen konnten zeitweise die Steigungen nicht mehr bewältigen. Mehrere Fahrzeuge seien auf der Autobahn 46 zwischen Wuppertal-Sonnborn und Haan-Ost in Fahrtrichtung Düsseldorf liegengeblieben. Der Teil der A46 in unserer Region war verhältnismäßig wenig betroffen.

Wintereinbruch

Der Samstag bringt vor allem im Bergland von der Eifel bis zum Erzgebirge sowie am Alpenrand immer wieder Schneefall, nur in Tieflagen unterhalb von 300 Meter auch Schneeregen. Im Flachland gibt es nur vereinzelt Schneeregen- oder Graupelschauer und dazwischen scheint immer wieder kurz die Sonne. Im Norden weht kräftiger bis stürmischer, im Süden schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 6 Grad, teilte der Wetterdienst meteomedia mit.

Am Sonntag präsentiert sich das Wetter weitgehend freundlich. Nach Nebelauflösung scheint recht häufig die Sonne, ein paar durchziehende Wolken bleiben harmlos. Der Wind dreht auf Südost und weht mäßig. Maximal werden 3 bis 7 Grad gemessen.

Am Montag bewölkt sich der Himmel im Westen und es beginnt leicht zu regnen. Die Temperaturen steigen auf 4 bis 9 Grad.