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Eupen: Kunstpreis hat in Eupen Premiere

Eupen : Kunstpreis hat in Eupen Premiere

Den erstmals vergebenen Kunstpreis des Internationalen Kunstzentrums Ostbelgiens (ikob) in Eupen hat am Sonntag die Düsseldorfer Künstlerin Stefanie Klingemann erhalten.

Die 1977 geborene Meisterschülerin der Kunstakademie Münster wurde für eine „hintersinnige” Selbstinszenierung ausgezeichnet, bei der sie die Fassade des Museums für Zeitgenössische Kunst in Eupen verfremdet hat. Der künftig alle drei Jahre verliehene neue Preis ist mit 5000 Euro verbunden.

Stefanie Klingemann habe eine „interventionistische Arbeit” geschaffen, bei der sich Realität und künstlerische Eingriffe zu einer verwirrenden Symbiose verschränken, urteilten die Preisrichter, die unter 500 Bewerbungen wählen mussten.

Ihre Arbeit sowie Werke von 18 weiteren Künstlern aus der Preis-Vorauswahl sind bis zum 8. Januar 2006 im Kunstzentrum in Eupen, In den Loten 3, zu sehen (Di.-So. 13-18 Uhr).