1. Kultur

Jülich/Würselen: Königinnen des Flamenco: Maria Serrano und Carmelilla Montoya

Jülich/Würselen : Königinnen des Flamenco: Maria Serrano und Carmelilla Montoya

Es verbindet sie eine Menge - natürlich die Leidenschaft für den Flamenco, die gemeinsame Herkunft, aber auch der eiserne Wille, eine Kunst zu prägen, die Perfektion und tiefes Gefühl verlangt.

Gleich zwei „Königinnen” des Flamenco, die auch persönlich miteinander verbunden sind, gastieren in unserer Region: Maria Serrano lässt am Sonntag, 29. Juni, 20 Uhr, mit ihrer Compania in „Ritmo” die Begegnung von kubanischem und spanischem Flamenco im Brückenkopf-Park Jülich aufleben.

Etwas später - am 16. August, 20 Uhr - kommt mit Carmelilla Montoya und ihrem Ensemble eine Truppe auf die Bühne von Burg Wilhelmstein in Würselen-Bardenberg, die in Deutschland nur selten zu sehen ist (Karten in allen Zweigstellen unserer Zeitung, Info 0241/5101192).

Maria und Carmelilla: „Wir kennen uns seit 20 Jahren. Ich habe eine Weile bei den Montoyas gelebt”, erzählt Maria Serrano vom Montoya-Clan, der zu den berühmten Flamenco-Familien gehört.

Was sie dort an der „Quelle” gelernt hat? „Authentisch sein, den Flamenco in seiner reinsten Form tanzen und die eigene Persönlichkeit entwickeln.”

Wenn Carmelilla vom Tanz spricht, dann ist ihr eins bis heute wichtig. „Pur muss der Flamenco sein, keine modische Sache. Flamenco ist ein unbeschreibliches Lebensgefühl. Wir sind sehr stolz, und es gilt, dieses Erbe aktiv zu pflegen.”

Und neue Flamenco-Pläne gibt es auch: Maria Serrano arbeitet an einer Tanzproduktion „Carmen” (Premiere Oktober), die man in eine gegenwärtige ins Drogenszenerie verlegt.