Köln: Kölner Schauspielhaus bringt aggressiven Humor

Köln: Kölner Schauspielhaus bringt aggressiven Humor

Das Leid von Diskriminierten und Ausgeschlossenen steht im Mittelpunkt der kommenden Spielzeit 2009/10 des Kölner Schauspielhauses.

Mit aggressivem Humor werde vom 26. September an auf „die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen” aufmerksam gemacht, sagte die Intendantin des Kölner Schauspielhaus Karin Beier am Montag bei der Programmvorstellung.

So thematisiert ein Stück aus Ungarn die Situation von Passagieren, die nach einer Notlandung im Transitraum eines Flughafens festgehalten werden. In ihrer eigenen Inszenierung zeigt Intendantin Beier eine im Slum lebende Großfamilie und ihren alltäglichen Kampf um Essen und Geld.

Insgesamt soll es 16 Premieren geben. „Wir setzen die Zusammenarbeit mit vielen Regisseuren fort”, betonte Beier. „Kontinuität ist wichtig, um unserem Haus Profil zu verleihen.” Seit ihrem Engagement am Schauspielhaus im Jahr 2007 habe man auch „viele sperrige Sachen gewagt”. Vor allem jüngeres Publikum sei durch die Veränderung dazugewonnen worden, sagte die Intendantin.