Köln: Kölner Museum zeigt Heilige Kunst aus dem Himalaya

Köln: Kölner Museum zeigt Heilige Kunst aus dem Himalaya

Kloster- und Tempelschätze aus dem Himalaya stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die ab heute (20. Februar) im Kölner Museum für Ostasiatische Kunst zu sehen ist.

Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um die bislang repräsentativste und umfassendste Ausstellung der heiligen Kunst Bhutans.

Die Schau präsentiert Schätze aus Klöstern und Tempeln, die noch heute beim buddhistischen Ritual Verwendung finden und daher nur bei speziellen Zeremonien der Öffentlichkeit zugänglich sind. Zu den 117 Kunstobjekten gehören in leuchtenden Mineralfarben gemalte religiöse Rollbilder, sogenannte Thangkas, sowie vergoldete Plastiken und Ritualobjekte.

Premiere hatte die Ausstellung vor zwei Jahren 2008 in den USA. In Europa zeigen nach dem Musée Guimet in Paris nur noch das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln als einzige Station in Deutschland und anschließend das Museum Rietberg in Zürich die Tempelschätze Bhutans.

Zwei Mönche aus dem Himalayaland bieten während der Ausstellung den Besuchern die seltene Gelegenheit, den tantrischen Buddhismus am Beispiel von zwei täglichen Reinigungszeremonien zu erleben. Außerdem streuen die Mönche über mehrere Wochen ein Sand-Mandala.