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Köln: Kölner Ausstellung zeigt Landschaftsbilder führender Impressionisten

Köln : Kölner Ausstellung zeigt Landschaftsbilder führender Impressionisten

Landschaftsbilder von Max Liebermann (1847-1935), Lovis Corinth (1858-1925) und Max Slevogt (1868-1932) sind ab Freitag (30. April) im Kölner Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud zu sehen.

Mit dieser Schau des „Dreigestirns des Impressionismus” werde das ganze Spektrum impressionistischer Landschaftsmalerei abgedeckt, sagte der Kurator Götz Czymmek der Nachrichtenagentur ddp in Köln.

Alle drei Künstler hätten zu den führenden Malern ihrer Zeit gehört, waren aber hauptsächlich als Figurenmaler aufgetreten, erläuterte der Kunsthistoriker. „Die Landschaftsmalerei wurde von ihnen aber besonders gepflegt, weil sie hier frei von Aufträgen und Sachzwängen waren.” Bezeichnend sei, dass die meisten dieser Gemälde an den Ferien- oder Rückzugsorten der Künstler entstanden sind, „also an Plätzen, an denen sie sich besonders wohl gefühlt haben.”

Czymmek zählt die in Köln gezeigten Arbeiten zu den Höhepunkten im Werk der drei Künstler. Die sechs Blöcke, in die die Kölner Schau aufgeteilt sei, verdeutliche auch die Entwicklung der einzelnen Maler. So werden ein Zeitraum von 40 Jahren und eine enorme künstlerische Spannbreite abgedeckt. „Wir begleiten den Weg von den noch starken Einflüssen des Naturalismus hin zu dem strahlenden blühenden Impressionismus.”

Insgesamt über 90 Gemälde aus renommierten Sammlungen werden bis 1. August in Köln gezeigt. Danach ist die Ausstellung im Museum of Fine Arts in Houston zu sehen. Amerikanischen Museumsbesuchern ist bislang vor allem Max Liebermann bekannt, sagt Czymmek. „Slevogt und Corinth sind dort kaum gezeigt worden. Ich bin sehr gespannt, wie ihre Arbeiten dort angenommen werden.”

Die Ausstellung "Liebermann, Corinth, Slevogt - Die Landschaften” ist dienstags, mittwochs und freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr, donnerstags von 10.00 bis 22.00 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.