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Frankfurt/Main: Kaiserliche Armee im Garten

Frankfurt/Main : Kaiserliche Armee im Garten

Natürlich sind es nicht die Originale. Aber sie sehen ihnen verblüffend ähnlich: 122 Krieger, 1,80 Meter, manche sogar zwei Meter groß, 150 Kilo schwer, gebrannt aus chinesischem Ton.

Dazu noch einmal eine Phalanx von 1000 Kriegern im Maßstab 1:10, Nachbildungen von Pferden und nicht zuletzt eine vergoldete Statue des ersten chinesischen Kaisers Qin Shi Huang Di.

Die Ausstellung, die am Samstag für sechs Wochen ihre Pforten im Frankfurter Palmengarten eröffnet, ist ungewöhnlich und einmalig. Sie vermittelt einen realitätsnahen Eindruck der weltberühmten Terrakotta-Armee des ersten Kaisers von China.

1974 wurden die riesigen, über 2000 Jahre alten Grabanlagen in der Nähe der Provinz-Hauptstadt Xi´an zufällig von Bauern entdeckt. Dabei stieß man auch auf die Terrakotta-Krieger.

Auch wenn es keine Originale sind, wirkt die in einem eigens angefertigten Zelt aufgestellte Armee wie echt. Messeveranstalter Ralph Grüneberger und Juwelier Burkhard Pfrenzinger haben in nur zwei Jahren eine Idee umgesetzt, der sie schon länger nachhingen: Die Terrakotta-Armee auch in Europa zu zeigen und Menschen zugänglich zu machen, die sich die Reise nach China nicht leisten können.
(24. August bis 6. Oktober, Täglich 9-22 Uhr)