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Aachen: In eigener Sache: AN-Redakteur gewinnt Theodor-Wolff-Preis

Aachen : In eigener Sache: AN-Redakteur gewinnt Theodor-Wolff-Preis

An diesem Dienstag hat unser Redakteur Marlon Gego (35) Geburtstag. Das alleine hat noch keine Veröffentlichung auf unserer Internetseite zur Folge. Aber die Tatsache, dass uns just an diesem Tag die Nachricht erreichte, dass Gego zu den sechs Theodor-Wolff-Preisträgern 2006 zählt, ändert die Sache gewaltig.

Schließlich ist der Theodor-Wolff-Preis der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen.

Gego, der in unserer Magazin-Redaktion arbeitet, erhält den Preis in der Sparte „Lokales” für seine am 3. Juni 2006 veröffentlichte Reportage „Am Ende der Illusion”. „Lokalpolitik als Graswurzelarbeit” urteilt die Jury, in der Chefredakteure überregionaler und regionaler Zeitungen sitzen, und bleibt damit im Bild: Denn Gego erzählt eine fesselnde Geschichte über die Kleingärtner in den Aachener Kolonien „Groß-Tivoli” und „Roland”, die mit ihren liebevoll gepflegten Anlagen dem Stadionprojekt „Neuer Tivoli” weichen müssen.

An der Ausschreibung für den renommiertesten Tageszeitungspreis hatten sich 345 Journalisten beteiligt. AN-Redakteur Gego wird mit den ausgezeichneten Kollegen von Süddeutscher Zeitung, taz, Welt und Berliner Morgenpost am 5. September bei einem Festakt in Berlin geehrt.

Für ihr Lebenswerk wird die Kolumnistin Sibylle Krause-Burger, die seit Jahrzehnten mit brillanten Hintergrundberichten das politische und gesellschaftliche Leben begleitet, ausgezeichnet.