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Aachen: „Gastliche Euregio”: 176 Seiten Genuss

Aachen : „Gastliche Euregio”: 176 Seiten Genuss

Mit sicherem Gespür für das kulinarisch Außergewöhnliche bereist unser Redakteur Rudolf Teipel seit 1996 die Region, stets auf der Suche nach neuen Gourmet-Tipps für seine Serie „Gastliche Euregio”.

Einmal wöchentlich kann sich der „Nachrichten”-Leser hier aus erster Hand über die neuesten gastronomischen Trends informieren. Eine Auswahl der 40 besten Restaurants findet sich nun im vierten Band der „Gastlichen Euregio” wieder.

Kompromisslos gute Qualität

„Es muss nicht immer die teure Sterneküche sein”, meint Rudolf Teipel. In den vergangenen Jahren hat er fast 200 Gastronomen der Region für seine Serie unter die Lupe genommen. Teipel: „Eine pfiffige Idee und die richtige Philosophie sind für den Erfolg eines Restaurants entscheidend.” Deshalb hätten alle portraitierten Betriebe nur eines gemeinsam: kompromisslos gute Qualität.

„Aufwändige Hochküche steht in diesem Führer gleichberechtigt neben dem traditionellen Gasthaus und dem originellen Bistro”, sagt Verleger Hans Jürgen Meyer. Aber Teipel möchte kein gastronomischer Scharfrichter sein: „Das Buch will vielmehr alle Gerne-Gut-Esser zu einem kulinarischen Streifzug durch das Dreiländereck einladen”, erklärt der 47-jährige Redakteur.

Rezepte als Bonbon

Gerade die verschiedenen kulinarischen Traditionen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden zeichneten die Euregio aus. Weil der Markt nahezu ständig in Bewegung ist, Köche und Inhaber oftmals schnell wechseln, erscheint der Gourmet-Führer nun in völlig überarbeiteter Fassung. Ein besonderes Bonbon sind dabei die vielen Rezepte, die Teipel bei seinen Reportagen den Küchenchefs entlocken konnte. Mit etwas Geschick lassen sie sich zuhause nachkochen. Die durchgängig farbigen Fotos stammen von Fotograf Andreas Herrmann.