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Oberhausen: Gasometer Oberhausen zeigt monumentales Matterhorn-Modell

Oberhausen : Gasometer Oberhausen zeigt monumentales Matterhorn-Modell

Ein Stück Schweiz mitten im Ruhrgebiet: Ein monumentales Modell des Matterhorns ist bald im 100 Meter hohen Innenraum des Gasometers Oberhausen zu sehen. Die 17 Meter hohe Nachbildung des in Wirklichkeit 4478 Meter hohen Gipfels ist der Höhepunkt der Ausstellung „Der Berg ruft”.

Wesentliches Thema ist die Faszination der Berge auf die Menschen. Im Einzelnen geht es um Erstbesteigungen bekannter Berge, die Entstehung der Gebirge oder die Tier- und Pflanzenwelt. Gezeigt wird unter anderem ein eigens von der Bergrettung Zermatt vom Matterhorn geholtes Stück Gestein und der Eispickel des Erstbezwingers Edward Whymper aus dem Jahr 1865. Die Ausstellung ist vom 16. März an zu sehen.

Das Matterhorn-Modell wird kopfüber an Stahlseilen im spektakulären Gasometer-Innenraum befestigt und schwebt dann zehn Meter über den Besuchern. Es besteht aus einer mit Spezialstoff bespannten Stahlkonstruktion. 17 Projektoren projizieren in einer Animation Tag- und Nachtaufnahmen von Satelliten und Flugzeugen aus verschiedenen Jahreszeiten auf die Oberfläche, so dass ein naturgetreuer Eindruck entstehen soll. Die Bilder stammen vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Unter der Skulptur liegt ein Spiegel mit einem Durchmesser von zwölf Metern.

Gasometer-Geschäftsführerin Jeanette Schmitz nannte die Ausstellung das „technisch bislang anspruchsvollste Projekt” aller Gasometer-Ausstellungen. „Der Berg ruft” ist mindestens bis zum 30. Dezember zu sehen. Mehr als 300.000 Besucher werden erwartet. Die Vorgängerausstellung „Wunder der Natur” hatten mehr als 1,3 Millionen Menschen gesehen.

(dpa)