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Aachen/Düren/Heinsberg: Fünf Festnahmen beim ersten Großeinsatz

Aachen/Düren/Heinsberg : Fünf Festnahmen beim ersten Großeinsatz

Auf Basis des deutsch-niederländischen Vertrages hat es am Donnerstag einen ersten Großeinsatz in der Euregio gegeben.

Neben der Polizei Aachen und Limburg-Süd waren Polizisten aus den Kreisen Heinsberg, Düren, Euskirchen, der Autobahnpolizei Köln, der Bundespolizei und Beamte des Hauptzollamtes Köln an dem Einsatz beteiligt.

Die Zusammenarbeit an den gemeinsam besetzten Kontrollstellen sowohl auf deutschem als auch auf niederländischem Hoheitsgebiet gestaltete sich problemlos. Angehaltene Fahrzeugführer beider Nationen reagierten auf die gemeinsam besetzten Kontrollstellen zunächst erstaunt, akzeptierten jedoch ohne Probleme die Kontrollmaßnahmen.

Sowohl die deutschen als auch die niederländischen Polizisten beurteilten die Zusammenarbeit einheitlich als äußerst positiv.

Die Bilanz des auf Bekämpfung von Drogenkriminalität angelegten Großeinsatzes:
Überprüfte Fahrzeuge 679
Festnahmen 5
Vollstreckte Haftbefehle 1
Blutproben wegen Fahren unter Betäubungsmitteln 1
Strafanzeigen 25
Verkehrsvergehensanzeigen 8
Sicherstellungen von Betäubungsmitteln 19
Sicherstellung von Waffen 4

Herausragend aus dieser Einsatzstatistik war laut Polizeibericht ein Fall, bei dem 300 Gramm Haschisch, 200 Gramm Marihuana und Bargeld aus Drogenverkäufen sichergestellt wurden. Das Joint-Hit-Team hatte zunächst vier Drogenkäufer angehalten und anschließend über weitere Ermittlungen die Drogenverkaufsstelle herausgefunden, wo die genannten Beweismittel sichergestellt wurden.