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Wegberg: Fall Pier: Land sieht „keine Behinderung”

Wegberg : Fall Pier: Land sieht „keine Behinderung”

Nach Ansicht der Landesregierung gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach die Ermittlung ungeklärter Todesfälle im Wegberger Krankenhaus behindert.

Der Grüne Landtagsabgeordnete Rainer Priggen hatte in einer Kleinen Anfrage zum Ermittlungsverfahren gegen den Klinikchef und Chirurgen Dr. Arnold Pier wegen fahrlässiger Tötung die entsprechende Vermutung geäußert.

Die Ermittlungsbehörde habe im Rahmen der Strafprozessordnung Akteneinsicht gewährt und habe keinen Grund, diese Pier wegen der „Gefährdung des Untersuchungszweckes” zu verweigern. Zu Priggens Vermutung, Mitarbeitern der Klinik sei nach der Akteneinsicht von Pier fristlos gekündigt worden, meint die Landesregierung, dies sei der Staatswaltschaft nicht bekannt.

Allenfalls habe die Behörde einem Akteneinsichtsgesuch des anwaltlichen Bevollmächtigten eines Klinik-Mitarbeiters entnehmen können, es sei im Zusammenhang mit dessen Zeugenaussage zu einer Kündigung gekommen.