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Paris: Die schöne Pariserin: Catherine Deneuve wird 60

Paris : Die schöne Pariserin: Catherine Deneuve wird 60

Catherine Deneuve wirkt verführerisch, unnahbar, brav, verrucht, elegant und triebhaft.

Die schöne Pariserin setzt auf Widersprüche und pflegt ihre doppelte Identität - ein Markenzeichen, das sie zu einem Weltstar werden ließ.

Mit dem Vietnam-Melodram „Indochina” und „Die letzte Metro” brachte sie weltweit die Kinokassen zum Klingeln. Deneuve, die vom amerikanischen Magazin „Look” zur schönsten Frau der Welt ernannt wurde, wird am 22. Oktober 60 Jahre alt.

Nach mehr als 40 Jahren Karriere und 70 Filmen verkörpert Deneuve noch immer erfolgreich „das ewig Weibliche” in seiner unberührbaren, erotischen und unwiderstehlichen Version.

Als „Keuschheit voller Sex-Appeal” bezeichnete ihr ehemaliger Lebensgefährte Roger Vadim diese brav-verdorbene Ausstrahlung, „Charme einer professionellen Jungfrau” nannte Polanski die kühle, distanzierte und unschuldige Erotik Deneuves, die sie zum Mythos und Idol der Massen machte.

Die Französin scheint sich hinter einer Maske aus Unnahbarkeit und Perfektion zu verstecken, der sie den Namen Deneuve gegeben hat. Sie selbst nennt sich nach wie vor Dorléac.

Erst nach dem Tod ihrer Schwester, die ebenfalls beim Film war und der sie ihre erste Rolle zu verdanken hat, nannte sie sich nach dem Künstlernamen ihrer Mutter.

Vielleicht gehören auch ihre blond gefärbten Haare zu dieser Maske und zu der von ihr geschaffenen Person Deneuve, die auf Schönheit, Unnahbarkeit und Unwiderstehlichkeit setzt.