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Roman „Herr Fliegenbein...“ von Astrid Göpfrich

Roman „Herr Fliegenbein...“ : Magische Reise zwischen Märchen und Parabel

Ohne den Titelhelden zu kennen, lässt sein Name ahnen, dass es sich nicht um einen Kraftmenschen handelt. In der Versicherung, in der er seit ungezählten Jahren arbeitet, gilt Herr Fliegenbein als Sonderling.

Weil er immer stottert oder rot wird, sobald jemand versucht, ihn in ein privates Gespräch zu verwickeln. Was niemand ahnt: Der blasse, gehemmte Kollege hat eine Obsession: ein kitschiges Alpenpanorama, das in seiner Wohnung an der Wand hängt und in dessen Betrachtung er den Lärm der Welt vergessen kann.

Doch dann zertrümmert eine Abrissbirne die falsche Wand, und Herr Fliegenbein verliert alles, was ihm bis dato lieb und teuer und Halt im allzu beängstigenden Leben war. Was ihn in die wunderbare Lage versetzt, alles wagen zu müssen. Auf der Suche nach der Stille findet er das Wertvollste überhaupt: sich selbst. Eine magische Reise zwischen Märchen und Parabel.

(sus)